Pressemitteilungen

Nummer 32 vom 12. Dezember 2011

Geistes- und Sozialwissenschaften focieren ihr Engagement für Forschungsinfrastrukturen

Die Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaf­ten ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, die ein gemeinsames Engagement von Wissen­schaft, Forschungs- förderung und Politik erfordert. Da das dafür notwendige Fachper­sonal mit Zusatzqualifikationen in der Informatik und im Bereich der Kommunikationstechnologien nach wie vor kaum existiert, müssen die erforderlichen Konsequenzen in der Ausbildung der Studierenden so rasch wie möglich gezogen werden. Zu diesem Ergebnis kamen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Repräsentanten der Förderorganisationen auf einer gemeinsam vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft am 9. Dezember 2011 veranstalteten Tagung zum Thema „Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Stellenwert - Förderung – Zukunftsperspektiven“.   mehr

Nummer 31 vom 18. November 2011

Trend zu kürzeren Studienzeiten - Erste Auswertung zur Studiendauer in Bachelor- und Masterstudiengängen

Knapp die Hälfte der Bachelorabsolventinnen und -absolventen an Universitäten schloss im Prüfungsjahr 2007 innerhalb der dort überwiegend geltenden Regelstudienzeit von sechs Fachsemestern ab, 2008 und 2009 waren es jeweils 59 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse der regelmäßigen Berichterstattung der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates über die Entwicklung der Fachstudiendauer an Universitäten und Fachhochschulen. Erstmals wurden dabei für den Prüfungszeitraum 2007 bis 2009 Unterschiede zwischen Fächern und Hochschulen in den Bachelor- und Masterstudiengängen untersucht.  mehr

Nummer 30 vom 14. November 2011

Positive Bilanz nach Evaluationen - Wissenschaftsrat stellt deutliche Verbesserungen bei Instituten fest

Weitgehend positiv bewertet der Wissenschaftsrat die Entwicklung von insgesamt zehn Forschungsinstituten wenige Jahre nach ihrer Evaluierung. „Den größten Sprung nach vorn haben zweifellos die drei Institute der ehemaligen Forschungsgesellschaft für Angewandte Naturwissenschaft e.V. (FGAN) gemacht, die auf Empfehlung des Wissenschaftsrates im Jahr 2009 in die Fraunhofer-Gesellschaft überführt wurden“, kommentiert der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt. Das Deutsche Archäologische Institut (DAI), Berlin, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg, sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Hannover, konnten ihre bereits zum Zeitpunkt der Evaluation überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit im Forschungs- und Entwicklungsbereich weiter verbessern. Auch die anderen Einrichtungen zeigen teilweise deutliche Verbesserungen insbesondere im Forschungsbereich.  mehr

Nummer 29 vom 14. November 2011

Vier Entscheidungen im Verfahren der institutionellen Akkreditierung: Hertie School of Governance, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, bbw Hochschule und Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA)

Auf seinen Herbstssitzungen hat der Wissenschaftsrat vier Verfahren der Institutionellen Akkreditierung beraten, darunter zwei Reakkreditierungen. In allen Fällen gelangte er zu einer positiven Akkreditierungsentscheidung. Zu den Ergebnissen im Einzelnen:   mehr

Nummer 28 vom 14. November 2011

Bewertung und Steuerung von Forschung kein Selbstzweck - Wissenschaftsrat formuliert Leitlinien für Neujustierung

Die Bewertung von Forschungsleistungen muss dem Ziel dienen, gute Forschung zu ermöglichen und zu stärken. Dazu sind die in den letzten Jahren eingeführten Verfahren weiter anzupassen, so dass sie die Ansprüche von Politik und Gesellschaft nach Rechenschaftslegung aufgreifen, die notwendigen Freiräume für gute Forschung wahren und zugleich Aufwand und Ertrag in ein angemessenes Verhältnis bringen. Eine Rückkehr zum status quo ante – in dem Leistungen kaum transparent waren und historisch gewachsene Mittelverteilungen fortgeschrieben wurden – ist aus Sicht des Wissenschaftsrates weder zielführend noch wünschenswert.  mehr

Nummer 27 vom 14. November 2011

"Die Universität muss für den Titel bürgen" - Wissenschaftsrat unterbreitet Vorschläge zur Qualitätssicherung bei Promotionen

In einem Positionspapier hat der Wissenschaftsrat Stellung zu den Qualitätsdebatten um die deutsche Promotion genommen und Vorschläge unterbreitet, wie hohe Standards künftig noch besser gewährleistet werden. Ungeachtet der legitimen Unterschiede in der Nachwuchsqualifizierung einzelner Disziplinen müsse die Doktorandenausbildung künftig stärker in kollegialer Verantwortung wahrgenommen werden.  mehr

Nummer 26 vom 11. November 2011

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates (Halle, 9. - 11.11.2011)

In einem Positionspapier hat der Wissenschaftsrat Stellung zu den Qualitätsdebatten um die deutsche Promotion genommen und Vorschläge unterbreitet, wie hohe Standards künftig noch besser gewährleistet werden. Ungeachtet der legitimen Unterschiede in der Nachwuchsqualifizierung einzelner Disziplinen müsse die Doktorandenausbildung künftig stärker in kollegialer Verantwortung wahrgenommen werden. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Bewertung und Steuerung von Forschungsleistung, vier Entscheidungen im Verfahren der Institutionellen Akkreditierung sowie die Bewertung der Entwicklung von zehn Forschungsinstituten zehn Jahre nach ihrer Evaluierung.  mehr

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