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Evaluation

Der Evaluationsausschuss fungiert als Steuerungsorgan für Evaluationsaufgaben, die dem Wissenschaftsrat übertragen wurden. Zur Durchführung de Evaluationsaufgaben setzt der Ausschuss Arbeitsgruppen ein. Grundlage der Tätigkeit des Ausschusses und seiner Arbeitsgruppen ist der Leitfaden „Aufgaben, Kriterien und Verfahren des Evaluationsausschusses des Wissenschaftsrates“, der kontinuierlich überprüft und bei Bedarf fortgeschrieben wird. Dabei werden einschlägige Empfehlungen des Wissenschaftsrates - wie etwa die 2011 verabschiedeten „Empfehlungen zur Bewertung und Steuerung von Forschungsleistungen“ - aufgegriffen. 

Der Evaluationsausschuss befasst sich in erster Linie mit institutionellen Evaluationen; daneben führt er im Zusammenhang mit institutionellen Evaluationen auch Querschnittsbegutachtungen einzelner Forschungsgebiete, Systemevaluationen sowie Strukturuntersuchungen einzelner Fächer durch. Außerdem werden im Arbeitsgebiet Evaluation Stellungnahmen zu Forschungsinfrastrukturen erarbeitet - zuletzt die „Empfehlung zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020”, die der Wissenschaftsrat im Juli 2012 verabschiedet hat.

Gegenwärtig ist der Evaluationsausschuss vor allem mit der Evaluation einzelner Forschungseinrichtungen, zum Teil verbunden mit einer Förderempfehlung zur Aufnahme in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern (WGL) oder zur strategischen Erweiterung von Leibniz-Instituten, befasst. Ein weiterer Schwerpunkt des Ausschusses ist derzeit die Evaluation von Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundes. Für das Feld der empirischen Wissenschaftsforschung (einschließlich der Hochschulforschung) in Deutschland wird der Evaluationsausschuss zu den Aprilsitzungen des Wissenschaftsrates 2014 ein Positionspapier erarbeiten. Dieses wird neben einer Stellungnahme zu den Möglichkeiten der Zusammenführung des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung e. V. (ifQ) mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW, vormals HIS-Institut für Hochschulforschung) auch allgemeine institutionelle Entwicklungsperspektiven des Feldes aufzeigen. Hierzu gehören unter anderem Fragen der Qualität von Forschungsdaten und der Nachwuchsförderung. Außerdem erarbeitet der Evaluationsausschuss Berichte und Stellungnahmen zur Nachverfolgung der Umsetzung von Empfehlungen des Wissenschaftsrates und legt sie diesem zur Beratung und Verabschiedung vor.

Schließlich werden im Arbeitsgebiet regelmäßig Informationen zur Dauer des Studiums an Universitäten und Fachhochschulen sowie zur Verteilung der Prüfungsnoten aufbereitet und veröffentlicht. Auf der Grundlage dieser empirischen Untersuchungen macht der Wissenschaftsrat strukturelle Änderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem kenntlich und stützt hierauf Empfehlungen zur Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung ab.

Evaluationsausschuss: Vorsitz Frau Professorin Dr. Sandra Richter
Betreuung in der Geschäftsstelle: Herr Dr. Andreas Stucke, Frau Dr. Silviana Galassi

Das vorliegende Arbeitsprogramm des Wissenschaftsrates gilt für die erste Hälfte
des Jahres 2014. Der Wissenschaftsrat hat es am 24. Januar 2014 verabschiedet.

Ansprechpartner:
Dr. Andreas Stucke
stucke(at)wissenschaftsrat.de
Telefon +49 (0)221 3776-257

Evaluation der Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft  (BMEL) | Evaluationsausschuss

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den Wissenschaftsrat mit Schreiben vom 13. Dezember 2011 gebeten, folgende Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich des BMEL bzw. institutionell vom BMEL geförderte Einrichtungen in den nächsten Jahren zu evaluieren:

Julius-Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen;
Vorsitz: Frau Professorin Dr. Renate Renkawitz-Pohl
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Daisy Weßel

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit;
Vorsitz: Herr Professor Dr. Bernhard Schink
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Daisy Weßel
(Stellungnahme im Juli 2013 verabschiedet)

Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung;
Vorsitz: Frau Professorin Dr. Renate Renkawitz-Pohl
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Daisy Weßel

Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche  Räume, Wald und Fischerei;
Vorsitz: Herr Professor Dr. Bernhard Schink
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Daisy Weßel

Bundesinstitut für Risikobewertung;
Vorsitz: Herr Professor Dr. Stefan Meuer
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Daisy Weßel

Deutsches BiomasseForschungsZentrum gGmbH.
Vorsitz: Herr Professor Dr. Hilbert von Löhneysen
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Meike Rodekamp

Die Einrichtungen werden damit erstmals einzeln vom Wissenschaftsrat begutachtet. Eine übergreifende Strukturempfehlung zur Entwicklung der Forschungsanstalten im Geschäftsbereich des BMEL hatte der Wissenschaftsrat im Jahr 2004 verabschiedet. Eine Neuordnung der Ressortforschung im Bereich des BMEL erfolgte 2008.

Im Zusammenhang mit der Evaluation der Einrichtungen soll am Beispiel der Stiftungsprofessur
für Verbraucherrecht an der Universität Bayreuth untersucht werden, inwieweit das Instrument Stiftungsprofessur geeignet ist, die Zusammenarbeit zwischen der Ressortforschung und den Universitäten zu stärken.

Der Wissenschaftsrat bittet den Evaluationsausschuss, sukzessive entsprechende Arbeitsgruppen einzusetzen und das erste Begutachtungsverfahren in der zweiten Jahreshälfte 2012 einzuleiten.

Evaluation des Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS), Potsdam | Arbeitsgruppe

Vorsitz: Frau Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Elke Lütkemeier

Das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) wurde im Jahr 2009 gegründet und widmet sich der Nachhaltigkeitsforschung. Dabei deckt es ein breites Themenspektrum ab, das von der Klima stabilität, Energiesicherheit und Ressourceneffizienz über umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaftsdynamik und die Koevolution städtischer und ländlicher Räume bis hin zur nachhaltigen Nutzung von Böden und zu nachhaltigen technologischen Entwicklungen reicht. Zu den Aufgaben des IASS gehört es, zum einen herausragende Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt zu leisten und zum anderen als Drehkreuz des strategischen Dialogs zwischen Forschung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Meinungsbildung und zu einer wissenschaftlich fundierten Politikberatung beizutragen. Das IASS wird derzeit im Rahmen einer Projektförderung mit dem perspektivischen Ziel einer möglichen Überführung in die institutionelle Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) im Verhältnis 85:15 finanziert; die Gesamtfördersumme im Zeitraum 2010-2016 beläuft sich auf rund 55,0 Mio. Euro.

Das BMBF in Abstimmung mit dem Land Brandenburg den Wissenschaftsrat mit Schreiben vom 29. April 2013 gebeten, das IASS zu evaluieren. Die Zuwendungsgeber beabsichtigen, die Ergebnisse dieser Begutachtung zur Vorbereitung von Förderentscheidungen für die Zeit nach Abschluss der Förderperiode Ende 2016 zu nutzen. Der Wissenschaftsrat hat den Evaluationsausschuss gebeten, eine entsprechende Arbeitsgruppe einzusetzen und das Evaluationsverfahren zu eröffnen. Eine Vorlage der Stellungnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2014 vorgesehen.

Evaluation des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), Berlin | Arbeitsgruppe

Vorsitz: Frau Professorin Dr. Sandra Richter
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Silviana Galassi

Dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) kommt eine Schlüsselfunktion für die deutsche und internationale archäologische sowie altertumswissenschaftliche Forschung zu. Zu diesem Ergebnis kam der Wissenschaftsrat bei seiner Evaluation des Instituts im Jahr 2008 und erneut im Jahr 2011 in einer Stellungnahme zur Umsetzung seiner Empfehlungen. Neben eigenen Forschungsaktivitäten erbringt das DAI Serviceleistungen für die internationalen Fachgemeinschaften. Zum Zeitpunkt der letzten Begutachtung befanden sich ein IT-Kompetenzzentrum sowie das DAI-Rechenzentrum im Aufbau. Der Wissenschaftsrat zeigte sich 2011 überzeugt, dass der herausragende Stellenwert des DAI für die deutsche und internationale Archäologie nur gewahrt werden könne, wenn eine Verstetigung der unverzichtbaren Forschungsinfrastrukturen und eine Weiterentwicklung der Forschung am Institut gelänge. Er hat daher eine erneute Evaluation des DAI angeregt.

Das Auswärtige Amt ist dieser Empfehlung gefolgt und hat den Wissenschaftsrat mit Schreiben vom 24. Januar 2013 gebeten, das DAI erneut zu begutachten. Der Wissenschaftsrat hat den Evaluationsausschuss gebeten, eine entsprechende Arbeitsgruppe einzusetzen und das Evaluationsverfahren in der zweiten Jahreshälfte 2014 einzuleiten. Mit einer Vorlage der Stellungnahme ist in der zweiten Jahreshälfte 2015 zu rechnen.

Evaluation der Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) | Arbeitsgruppen

Zwischen 2005 und 2010 hat der Wissenschaftsrat die Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundes institutionell evaluiert und dazu zweiübergreifende Empfehlungen (2007 und 2010) verabschiedet. Darin hat er sich auch für eine regelmäßige externe Evaluation dieser Einrichtungen ausgesprochen. In ihrem „Konzept für eine moderne Ressortforschung“ vom Dezember 2007 hat die Bundesregierung diese Empfehlung aufgegriffen und sich auf regelmäßige externe Begutachtungen der Einrichtungen verständigt. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Wissenschaftsrat mit Schreiben vom 3. Juni 2013 gebeten, die drei Ressortforschungseinrichtungen in seinem Geschäftsbereich erneut zu evaluieren:

Bundesamt für Strahlenschutz, Salzgitter
Vorsitz: Frau Professorin Dr. Ingrid Mertig
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Meike Rodekamp

Umweltbundesamt, Dessau
Vorsitz: Frau Professorin Dr. Doris Wedlich
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Klaudia Haase

Bundesamt für Naturschutz, Bonn
Vorsitz: Herr Professor Dr. Bernhard Schink
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Klaudia Haase

Dabei soll insbesondere betrachtet werden, inwieweit die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen für eine Aufgabenwahrnehmung nach dem Stand von Wissenschaft und Technik bestehen und wie die Qualität der Forschung sowie die Vernetzung mit dem Wissenschaftssystem zu bewerten ist. Weiterhin soll die Frage einbezogen werden, inwieweit die mittelfristige Forschungsplanung und ihre Umsetzung geeignet sind, die Bearbeitung der gesetzlichen Aufgaben der Einrichtungen zu unterstützen und wie die bestehenden Abläufe sowie Instrumente zur kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der Forschung und der wissenschaftsbasierten Arbeiten weiter entwickelt werden können. Schließlich soll untersucht werden, inwieweit die Aufbereitung der Forschungsergebnisse und die wissenschaftsbasierte Aufgabenwahrnehmung geeignet sind, das BMUB qualitativ hochwertig zu unterstützen, die übertragenen Vollzugsaufgaben wissenschaftsbasiert in hoher Qualität wahrzunehmen und die Öffentlichkeit zu informieren.

Der Wissenschaftsrat hat den Evaluationsausschuss gebeten, entsprechende Arbeitsgruppen einzusetzen. Die Verfahren zur Evaluation des BfS sowie des UBA sollen im Jahr 2014, das Verfahren zur Begutachtung des BfN im Jahr 2015 durchgeführt werden.

Evaluation des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn | Arbeitsgruppe

Vorsitz: Frau Professorin Dr. Annette G. Beck-Sickinger
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Silviana Galassi

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wurde im Jahr 2004 vom Wissenschaftsrat evaluiert. Damals wurde insbesondere eine Umstrukturierung der Einrichtung mit dem Ziel empfohlen, den Forschungsanteil auszubauen und die Forschungsleistungen zu verbessern. Eigene Forschung ist, wie der Wissenschaftsrat wiederholt betont hat, eine unverzichtbare Grundlage für die Wahrnehmung wichtiger Dienstleistungen des BfArM vor allem im Bereich der Zulassung von Arzneimitteln und Medizinprodukten. In einer Stellungnahme vom Jahr 2010 würdigte der Wissenschaftsrat die ersten Schritte, die das BfArM zur Umsetzung der Empfehlungen und insbesondere zur Stärkung der Forschung unternommen hat. Zugleich begrüßte er das Vorhaben des zuständigen Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), die Einrichtung zu einem späteren Zeitpunkt erneut begutachten zu lassen.

Mit Schreiben vom 12. Juni 2013 hat das BMG über das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Wissenschaftsrat gebeten, diese Evaluation des BfArM in der ersten Jahreshälfte 2014 durchzuführen. Der Wissenschaftsrat hat den Evaluationsausschuss gebeten, eine entsprechende Arbeitsgruppe einzusetzen und das Evaluationsverfahren in der zweiten Jahreshälfte 2013 einzuleiten. Mit einer Vorlage der Stellungnahme ist in der zweiten Jahreshälfte 2014 zu rechnen.

Strategische Erweiterungen von Leibniz-Einrichtungen |Arbeitsgruppen

Die GWK hat mit Schreiben vom 23. Oktober 2013 den Wissenschaftsrat gebeten, zu zwei strategischen Erweiterungen von Instituten der Leibniz-Gemeinschaft Stellung zu nehmen. Es handelt sich um die Integration des:

Biodiversität- und Klimaforschungszentrums (BIK-F-Institut) (bislang im hessischen LOEWE-Programm gefördert) in die Senckenberg Forschungsinstitute und Naturkundemuseen (SFN)
Vorsitz: Frau Professorin Dr. Annette G. Beck-Sickinger
Betreuung in der Geschäftsstelle: Herr Dr. Stefan Lange

Kurt-Schwabe-Instituts für Mess- und Sensortechnik e.V. in das Leibniz-Institut für Polymerforschung e.V. (IPF), Dresden
Vorsitz: Herr Professor Dr. Dierk Raabe
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Klaudia Haase

Die Stellungnahme soll die wissenschaftliche Qualität der jeweiligen Maßnahme, die überregionale Bedeutung sowie die strukturelle Relevanz für das Wissenschaftssystem insgesamt umfassen. Sie soll die Position der Leibniz-Gemeinschaft einbeziehen, die gebeten ist, sich zu dem für die Leibniz-Gemeinschaft zu erwartenden strategischen Nutzen sowie zur institutionellen Passfähigkeit zu äußern und ihre Stellungnahme dem Wissenschaftsrat zuzuleiten.

Der Wissenschaftsrat bittet den Evaluationsausschuss, entsprechende Arbeitsgruppen einzusetzen und die Begutachtungsverfahren in der ersten Jahreshälfte 2014 einzuleiten. Eine Vorlage der Stellungnahmen zu den Oktobersitzungen 2014 des Wissenschaftsrates wird angestrebt.

Quantitative Analysen

Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Kristiane Prescha

Auf der Grundlage quantitativer Untersuchun­gen macht der Wissenschaftsrat strukturelle Änderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem kenntlich und stützt hierauf Empfehlungen zur Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Eine wachsende Bedeutung haben hierbei Analysen zur Leistungsfähig­keit der Hoch­schu­len und For­schungseinrichtungen erlangt. 

1. Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen

Als Beitrag zur Leistungstransparenz und Qualitätssicherung in der Lehre hat die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates seit 2003 im Abstand von jeweils fünf Jahren Berichte zu Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen vorgelegt, die auf Daten der amtlichen Statistik basieren. In allen drei bislang vorliegenden Untersuchungen wurde festgestellt, dass die durchschnittlichen Noten aufgrund offensichtlich sehr stabiler spezifischer Fächerkulturen nach Fächern, aber auch innerhalb eines Faches zwischen den Hochschulstandorten breit streuen und das Notenspektrum in vielen Fächern nur unzureichend ausgeschöpft wird. Außerdem ist über das letzte Jahrzehnt eine Tendenz zur Vergabe besserer Noten zu konstatieren.

Zeitgleich mit der jüngsten Veröffentlichung des Arbeitsberichts im Jahr 2013 zu den Prüfungsjahrgängen 2010 bis 2012 hat der Wissenschaftsrat einen wissenschaftspolitischen Kommentar verabschiedet, in dem er Empfehlungen zur möglichen Verwendung der Berichtsinhalte an die verschiedenen Adressaten wie Hochschulen, Studierende und Arbeit geber ausspricht. Auch im Hinblick auf den Bachelor-Master-Übergang müsse auf Bewertungsmaßstäbe hingewirkt werden, die eine weitgehende Vergleichbarkeit von Prüfungsnoten zumindest im gleichen Fach und in verwandten Fächern gewährleisten.

2. Fachstudiendauer an Universitäten und Fachhochschulen

Der Bericht zur Entwicklung der Fachstudiendauer an Universitäten und Fachhochschulen für die Jahre 2007 bis 2009 ist im November 2011 veröffentlicht worden. Eine Fortschreibung ist für 2015 geplant.

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