Forschung

Der Wissenschaftsrat nimmt regelmäßig zur Organisation, Förderung und Bewertung der Forschung im öffentlichen Sektor Stellung. Dabei betrachtet er sowohl die Forschung an Hochschulen als auch die außeruniversitäre Forschung und nimmt ihre Beziehung zu anderen Bereichen der Gesellschaft, etwa zur Wirtschaft, ebenfalls in den Blick. Zu diesem Themenfeld gehören zudem Analysen und Empfehlungen zur Struktur und Entwicklung ausgewählter wissenschaftlicher Felder (derzeit zur Rechtswissenschaft, davor u. a. zu den  Theologien und Religionswissenschaften). Wiederholt hat der Wissenschaftsrat zu einzelnen Förderprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und anderer Förderer Stellung genommen.

Ausgehend von einer kritischen Bewertung gängiger Rankings führt der Wissenschaftsrat eine Pilotstudie für ein neuartiges fachspezifisches, vergleichendes Bewertungsverfahren durch, das sogenannte Forschungsrating. Begleitend werden auch die Voraussetzungen und Folgen der Bewertung und Steuerung von Forschung untersucht.

Große Forschungsinfrastrukturen von nationaler oder internationaler Bedeutung sind immer wieder Gegenstand von Stellungnahmen des Wissenschaftsrats. Mehrfach hat er Empfehlungen zur Förderung einzelner Infrastrukturvorhaben, zuletzt zur Empfehlungen zur zukünftigen Entwicklung der deutschen maritimen Forschungsflotte ausgesprochen. Derzeit entwickelt der Wissenschaftsrat mit Blick auf eine künftige Nationale Roadmap ein Verfahren, in dem umfangreiche Forschungsinfrastrukturvorhaben disziplinübergreifend und wissenschaftsgeleitet vergleichend bewertet werden.

Die genannten Themen haben eine internationale Dimension, die in den Empfehlungen des Wissenschaftsrats berücksichtigt wird. Darüber hinaus nimmt er zur europäischen und internationalen Wissenschaftspolitik Stellung und gibt Empfehlungen dazu ab, wie sich Deutschland in den sich verändernden internationalen Kontexten verhalten sollte.

Das vorliegende Arbeitsprogramm des Wissenschaftsrates gilt bis Juli 2012.
Der Wissenschaftsrat hat es am 27. Januar 2012 verabschiedet.

Ansprechpartner:
Dr. Rainer Lange
lange(at)wissenschaftsrat.de
Telefon +49 (0)221 3776-229

Forschungsausschuss | Ausschuss
Vorsitz: Frau Professorin Regina Riphahn, PhD
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Gerlind Rüve

Der Forschungsausschuss ist zuständig für die zeitnahe Erarbeitung von Positionspapieren zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Organisation und Förderung der Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, die dem Wissenschaftsrat zur Verabschiedung vorgelegt werden. Er erarbeitet wissenschaftspolitische Stellungnahmen zu den Bewertungsberichten von Arbeitsgruppen, welche Förderprogramme für die wissenschaftliche Forschung evaluieren (z. B. Sonderforschungsbereiche der DFG); er befasst sich mit dauerhaft relevanten Themen und greift sie entweder selbst auf oder empfiehlt dem Wissenschaftsrat, sie in sein Arbeitsprogramm aufzunehmen (z. B. Verhältnis Grundmittel zu Drittmitteln; Verhältnis nationaler zu europäischer Forschungsförderung; Verhältnis Wissenschaft und Innovation; Entwicklung der Kleinen Fächer); er schlägt dem Wissenschaftsrat nach Sondierung des Empfehlungspotentials neue Themen für das Arbeitsprogramm vor. Sein Pendant ist der Ausschuss Tertiäre Bildung, mit dem er ggf. eng kooperiert. Der/die Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats hat qua Amt den Vorsitz inne.

Perspektiven der Rechtswissenschaft | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Peter Strohschneider
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Gerlind Rüve

Die Rechtswissenschaft ist wie die beiden anderen großen Professionsfakultäten für Medizin und Theologien geprägt von einer engen Kopplung des Wissenschaftssystems mit einem anderen gesellschaftlichen Teilsystem, in diesem Fall dem Rechtssystem. Ihre fachliche und organi-
satorische Entwicklung erfolgt deshalb unter besonderen Rahmenbedingungen.

Die Arbeitsgruppe wird sich mit der Frage beschäftigen, wie die Rechtswissenschaft unter den veränderten wissenschaftspolitischen Bedingungen in dem sich dynamisch entwickelnden Wissenschafts- und Hochschulsystem zu verorten ist. Die zunehmende Autonomie der Hochschulen sowie die Notwendigkeit, ein spezifisches Profil in Forschung und Lehre auszubilden, stellen die Rechtswissenschaft vor die Herausforderung, sich als Fach in den Hochschulen selbst und im Wissenschaftssystem zu positionieren. Diese Positionierung erfolgt unter den Bedingungen einer zunehmenden Europäisierung und Globalisierung des Rechts, was eine weitere zentrale Herausforderung für die rechtswissenschaftliche Forschung und Lehre darstellt.

In einem ersten Schritt sollte die Arbeitsgruppe das Wissenschaftsverständnis der Jurisprudenz als Fach im Spannungsfeld von Wissenschafts- und Praxisorientierung klären, um Parameter sowohl für die Bewertung rechtswissenschaftlicher Forschung als auch rechtswissenschaftlicher Ausbildung zu entwickeln. Diese Klärung bildet eine Voraussetzung, um Empfehlungen zum Umgang mit den beiden zentralen Herausforderungen zu erarbeiten, nämlich sich als Rechtswissenschaft im Hochschul und Wissenschaftssystem zu positionieren und strukturelle Antworten auf die Internatio-
nalisierung und Europäisierung in Forschung und Lehre zu entwickeln. Dabei können die Binnen-
ausrichtung der Rechtswissenschaft, zum Beispiel das Verhältnis von Grundlagen- und dogmatischen Fächern, aber auch das Wechselverhältnis von Rechtswissenschaft und Recht-
sprechung, die Kooperation mit anderen Wissenschaften sowie die internationale Anschlussfähigkeit Gegenstand von Empfehlungen sein.

Perspektiven der deutschen Wissenschaft | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt
Betreuung in der Geschäftsstelle: Herr Moritz Mälzer

Deutschland verfügt über ein umfangreiches und institutionell vielfältiges System wissen-schaftlicher Einrichtungen, die von Bund und Ländern in teils besonderer, teils gemeinsamer Verantwortung getragen und finanziert werden. Mit Blick auf die sich stetig wandelnden Aufgaben und Rahmenbedingungen und auf neue Kooperationsformen zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen sowie die Diskussionen zur Weiterentwicklung der Wissenschaftsfinanzierung durch Bund und Länder aufbauend auf den gemeinsamen Programmen (bspw. Exzellenzinitiative, Hochschulpakte, Pakt für Forschung und Innovation) ist es deshalb entscheidend, die Funktionalität und Arbeitsteilung der einzelnen Typen wissenschaftlicher Einrichtungen und ihr Zusammenwirken auf strukturelle Schwächen hin zu analysieren, um auf dieser Basis für das gesamte Wissenschaftssystem förderliche Entwicklungsrichtungen aufzeigen zu können. Zu klären gilt es, in welcher Art und welchem Umfang Wissenschaft künftig an Hochschulen oder außeruniversitär, in welchem Verhältnis institutionell oder projektbezogen gefördert wird. Dabei müssen auch die zunehmenden Einflüsse der Europäisierung und Internationalisierung der Wissenschaft auf die wissenschaftlichen Einrichtungen berücksichtigt werden.
Vor diesem Hintergrund hat der Wissenschaftsrat im Januar 2012 eine Arbeits-gruppe eingerichtet und beauftragt, längerfristige Perspektiven der wissen-schaftlichen Einrichtungen in Deutschland, ihrer Organisation und ihrer Förde-rung zu entwickeln und zu bewerten. Die Beratung der Empfehlungen im Wissenschaftsrat ist für April 2013 vorgesehen.

Evaluation der Hessischen Forschungsförderungsinitiative LOEWE _ Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Dierk Raabe
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Insa Großkraumbach

Das wettbewerblich und auf eine nachhaltige Forschungsunterstützung hin ausgerichtete Forschungsförderungsprogramm LOEWE wurde 2008 durch die hessische Landesregierung initiiert. Ziel von LOEWE ist es, die Profilbildung hessischer Wissenschaftseinrichtungen nachhaltig voranzutreiben, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ihre Innovationskraft für die Entwicklung der hessischen Wirtschaft zu nutzen. Das Förderprogramm ist außerhalb des landeseigenen Hochschulpaktes und außerhalb der bestehenden institutionellen Förderung von Forschungseinrichtungen in Hessen angesiedelt. Das Programm wurde seit 2008 stufenweise aufgebaut und erreicht seit 2010 ein jährliches Fördervolumen von ca. 90 Mio. Euro.
Der Wissenschaftsrat wurde vom Land Hessen mit Schreiben vom 30. Juli 2011 gebeten, das LOEWE-Programm zu evaluieren. Hierbei wird insbesondere zu klären sein, ob LOEWE einen signifikanten Beitrag zur weiteren Stärkung von qualitativ herausragenden Forschungsfeldern an hessischen Wissenschaftseinrichtungen geleistet sowie eine Steigerung des Transfers von Forschungsergebnissen in die regionale wirtschaftliche Anwendung begünstigt hat.

Die Arbeitsgruppe wird gemeinsam durch die Referate Forschung und Evaluation betreut. Eine Beratung der Empfehlungen im Wissenschaftsrat ist für April 2013 vorgesehen.

Pilotstudie zur Weiterentwicklung des Forschungsratings
Vorsitz: Herr Professor Dr. Reinhard Hüttl | Steuerungsgruppe
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Elke Lütkemeier

Der Wissenschaftsrat hat im Juli 2005 beschlossen, das von ihm in seinen "Empfehlungen zu Rankings im Wissenschaftssystem" vom November 2004 konzipierte Verfahren für ein Forschungsrating in einer Pilotstudie in den Fächern Chemie und Soziologie zu erproben.
Mit der Durchführung der Pilotstudie wurde eine Steuerungsgruppe beauftragt, die ihrerseits Bewertungsgruppen eingesetzt hat.

Die Ergebnisse für die zwei in der Pilotstudie exemplarisch untersuchten Fachgebiete Chemie und Soziologie wurden im Dezember 2007 und April 2008 veröffentlicht. Im Mai 2008 hat der Wissenschaftsrat auf Basis eines Berichts der Steuerungsgruppe und von Berichten der beiden Bewertungsgruppen die Erfahrungen aus der Pilotstudie ausgewertet. Die Pilotstudie hat die Vorzüge des neuen Verfahrens bekräftigt, aber auch einige methodische Fragen offen gelassen. Der Wissenschaftsrat hat deshalb beschlossen, das Verfahren schrittweise weiterzuentwickeln.  Die Steuerungsgruppe nimmt dazu derzeit Forschungsratings einer Technik- und einer Geisteswissenschaft vor. In der Technikwissenschaft wird das Forschungsrating anhand von Elektro- und Informationstechnik weiterentwickelt, in den Geisteswissenschaften erfolgt die Erprobung anhand von Anglistik/Amerikanistik. Parallel soll untersucht werden, wie die Adressaten die Ergebnisse aus der Pilotstudie in den Fächern Chemie und Soziologie nutzen. Weitere Ergebnisse des Forschungsratings wurden am 15. Juni 2011 im Fach Elektro- und Informationstechnik vorgestellt. Die Ergebnisse für den Bereich Anglistik/Amerikanistik sollen im Winter 2012 folgen.

Forschungsrating Elektro- und Informationstechnik | Bewertungsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Thomas Geßner
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Klaudia Haase

Als technikwissenschaftliches Fach für die Weiterentwicklung des Forschungsratings hat die Steuerungsgruppe die Elektrotechnik und Informationstechnik ausgewählt und eine Bewertungs-
gruppe eingesetzt. Im Januar 2009 hat sich die Bewertungsguppe konstituiert. Ihre Mitglieder wurden auf Vorschlag der großen Wissenschaftsorganisationen (DFG, FhG, HGF, MPG, WGL), des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE e.V.) sowie des Fakultäten-
tages für Elektrotechnik und Informationstechnik (FTEI) berufen. Die Bewertungsgruppe hatte die Aufgabe, das Verfahren an die Forschungspraxis der Elektro- und Informationstechnik anzupassen, die erforderliche Datenerhebung durchzuführen, die dokumentierten Forschungsleistungen der Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu bewerten und einen abschließenden Bericht zum Forschungsrating Elektro- und Informationstechnik abzugeben. Veröffentlicht wurden die Bewertungsergebnisse im Juni 2011.

Forschungsrating Anglistik/Amerikanistik | Bewertungsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Alfred Hornung
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Veronika Khlavna

Die Steuerungsgruppe hat beschlossen, das Forschungsrating in den Geisteswissenschaften in dem Fach Anglistik/Amerikanistik durchzuführen und hierzu eine Bewertungsgruppe eingesetzt. Ihre Mitglieder wurden auf Vorschlag der großen Wissenschaftsorganisationen (DFG, FhG, HGF, MPG, WGL), des Deutschen Anglistikverbandes e. V. sowie der Deutschen Gesellschaft für Amerika-
studien e. V. berufen. Die konstituierende Sitzung der Bewertungsgruppe fand im März 2011 statt. Die Bewertungsgruppe hat die Aufgabe, das Verfahren an die Forschungspraxis der Anglistik/
Amerikanistik anzupassen, die erforderliche Datenerhebung durchzuführen, die dokumentierten Forschungsleistungen der Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu bewerten und einen abschließenden Bericht zum Forschungsrating Anglistik/Amerikanistik abzugeben. Die Veröffentlichung der Bewertungsergebnisse ist für den Winter 2012 geplant.

Grundlage für die Entscheidung der Steuerungsgruppe waren die Ergebnisse der fächerüber-greifenden geisteswissenschaftlichen Unterarbeitsgruppe „Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften“ und die von der Steuerungsgruppe verabschiedeten „Empfehlungen zur vergleichenden Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften“.

Standardisierung der Datenerhebung | Unterarbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Peter Lichter
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Veronika Khlavna

Die Steuerungsgruppe hatte sich nach der ersten Pilotstudie dafür ausgesprochen, den Aufwand für die wissenschaftlichen Einrichtungen dadurch zu begrenzen, dass sich die Akteure, die für Evaluationszwecke Forschungsdaten erheben, über die Erhebungsformate stärker abstimmen und so eine Mehrfachnutzung der Daten ermöglichen. Im Juli 2009 hat die Steuerungsgruppe beschlossen, zu diesem Zweck eine Unterarbeitsgruppe einzusetzen. Diese soll mögliche Maßnahmen zur Reduzierung des Aufwands prüfen und unter Berücksichtigung der Interessen-
lagen der verschiedenen beteiligten Akteure Empfehlungen für konkrete Schritte zur Entwicklung von Standards der Datenerhebung erarbeiten. Die Unterarbeitsgruppe hat ihre Arbeit im Sommer 2010 aufgenommen.

Wissenschaftsgeleitete Bewertung von Forschungsinfrastrukturvorhaben für eine nationale Roadmap (Pilotphase) | Ausschuss
Vorsitz: Herr Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Annette Barkhaus

Angesichts der Notwendigkeit, Entscheidungen über Investitionen in umfangreiche Forschungsinfrastrukturen und über die Beteiligung Deutschlands an internationalen Forschungsinfrastrukturvorhaben zu treffen, hat der Bund den Wissenschaftsrat gebeten, im Rahmen eines Pilotprozesses zur Vorbereitung einer nationalen Roadmap eine wissenschaftsgeleitete Bewertung umfangreicher Forschungsinfrastrukturen vorzunehmen. Im Zuge dieses Bewertungsprozesses sollen neue Forschungsinfrastrukturvorhaben – zunächst allein im Zuständigkeitsbereich des BMBF –  aus allen Wissenschafts­gebieten einschließlich umfangreicher Erweiterungen oder Umbauten frühzeitig erfasst, verglichen und vor dem Hintergrund existierender und geplanter Forschungsinfrastrukturen in Deutschland, in Europa und weltweit bewertet werden. Dabei sind das wissenschaftliche Potential, Art und Umfang der erwarteten Nutzung, die Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Deutschland sowie die Umsetzbarkeit der entsprechenden Vorhaben zu berücksichtigen.

Um eine disziplinenübergreifende Bewertung in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren sicherzustellen und die Flexibilität zu ermöglichen, die angesichts der Einbindung in nationale und internationale Entscheidungsprozesse wünschenswert ist, hat der Wissenschaftsrat den Ausschuss im Juli 2011 mandatiert, selbständig ein geeignetes Verfahren zu entwickeln und durchzuführen. Für die Bearbeitung besonderer Aufgaben im Rahmen des Pilotprozesses kann der Ausschuss Arbeitsgruppen einsetzen. Ein erster Bewertungsbericht soll innerhalb eines Jahres nach Eingang der Projektskizzen erstellt und anschließend dem Wissenschaftsrat vorgelegt werden. Der Wissenschaftsrat behält sich vor, das Verfahren im Anschluss zu überprüfen und ggf. Empfehlungen zu seiner Optimierung abzugeben.

Weitere Informationen zur wissenschaftsgeleiteten Bewertung von Forschungsinfrastrukturvorhaben für eine Nationale Roadmap finden Sie hier.

Förderung von umfangreichen Forschungsinfrastrukturen für
die Grundlagenforschung 
| Ausschuss
Vorsitz: N. N.
Betreuung in der Geschäftsstelle: Herr Dr. Rainer Lange

Ausschuss (ruht bis Abschluss der Pilotphase der wissenschaftsgeleiteten Bewertung von Forschungsinfrastrukturvorhaben für eine nationale Roadmap)

Der Ausschuss bereitet Empfehlungen und Stellungnahmen des Wissenschaftsrats zu Planung und Beschaffung, Finanzierung, Organisation und Betrieb umfangreicher Forschungsinfrastrukturen vor. Zuletzt wurden die Empfehlungen zur zukünftigen Entwicklung der deutschen marinen Forschungsflotte im November 2010 vom Wissenschaftsrat verabschiedet.