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Forschungsrating

Zum Forschungsrating allgemein

Auf seinen Sitzungen im Oktober 2013 hat der Wissenschaftsrat über die Zukunft des Forschungsratings beraten. Der Wissenschaftsrat gelangt zu der Auffassung, dass mit den Pilotstudien ein wichtiger Meilenstein im Sinne der Entwicklung eines Modells guter Praxis der vergleichenden Forschungsbewertung erreicht wurde. Die Verbindung aus hoher methodischer Qualität, fachspezifischer Anpassungsfähigkeit, potenziell breitem Nutzen und Lernfähigkeit machen den Wert des Verfahrens aus und ermutigen, trotz des damit verbundenen Aufwands, zu einer Fortführung und breiteren Anwendung des Forschungsratings. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Wissenschaftsrat die Ausweitung des Forschungsratings auf mehrere Fächer. Den Empfehlungstext finden Sie hier

Der konkrete Verfahrensvorschlag des Wissenschaftsrats umfasst folgende Eckpunkte:

_ Das Forschungsrating erfolgt in Bewertungsblöcken für die folgenden Fächergruppen: Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin.

_ Der Abschluss eines Bewertungsblocks erfolgt nach zweieinhalb Jahren. Der Abschluss des Forschungsratings in allen fünf Bewertungsblöcken (Bewertungszyklus) erfolgt nach sechseinhalb Jahren. 

_ Im Sinne einer Teilimplementierung werden pro Fächergruppe maximal fünf Fächer bewertet. Mit Ausnahme der Medizin werden in jeder Fächergruppe mindestens drei Fächer ausgewählt, die bei turnusmäßiger Wiederholung in jedem Bewertungszyklus bewertet werden. Jeweils ein bzw. zwei weitere Fächer sollen optional gewählt werden.

_ Die Bewertungsgruppen für die zu bewertenden Fächer sollen aus unabhängigen und international anerkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengesetzt werden.

_ Die spezifischen konzeptionellen Merkmale des bisherigen Verfahrens sollten weiterhin erhalten bleiben. Diese sind: wissenschaftsgeleitetes Vorgehen, mehrdimensionale Bewertung, Differenzierung nach Teilbereichen sowie informed peer review.

_ Die fachspezifische Anpassung muss für die Operationalisierung der Kriterien gewährleistet sein. Darüber hinaus sollten gemeinsame Dimensionen und Kriterien der Bewertung einen verbindlichen Rahmen bilden.

_ Für die Entwicklung des deutschen Wissenschaftssystems ist es wichtig, dass alle relevanten Forschungseinrichtungen in einen flächendeckenden Vergleich einbezogen werden. Der Wissenschaftsrat sieht hier Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in einer gemeinsamen Verantwortung.

_ Um dem Anspruch einer differenzierten Gesamtschau der Forschungsleistungen in einem Fach im Forschungsrating vollumfänglich gerecht zu werden, sollte Fachhochschulen in Fächern, in denen Forschung in signifikantem Umfang geleistet wird, die Möglichkeit zur Teilnahme eröffnet werden.

_ Die Qualität des Verfahrens soll durch eine externe Evaluation und Begleitforschung gesichert werden.

_ In der Startphase (erster kompletter Bewertungszyklus in allen Fächergruppen) wird der Wissenschaftsrat die Verantwortung für das Verfahren übernehmen. Der Wissenschaftsrat sieht die Durchführung des Forschungsratings jedoch nicht als seine Daueraufgabe an. Ca. ein Jahr vor Beginn des nächsten Bewertungszyklus wird der Wissenschaftsrat auf Basis der gesammelten Erfahrungen sowie der Ergebnisse einer externen Evaluation über die Weiterführung und die Trägerschaft des Verfahrens beraten.

_ Um den Aufwand der Datenerhebung zu begrenzen, werden Kerndaten entsprechend der jeweils aktuellen Spezifikation des Kerndatensatzes Forschung erhoben.

Derzeit beraten Bund und Länder über die Finanzierung des Verfahrens.

Ansprechpartner für weitergehende Fragen finden Sie hier.

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