Die Elektro- und Informationstechnik an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland überzeugt mit hoher Forschungsqualität. Das ist der Tenor des ersten Forschungsratings in einem technikwissenschaftlichen Fach. Die Ergebnisse des Forschungsratings Elektrotechnik und Informationstechnik wurden am 23. Mai 2011 durch die vom Wissenschaftsrat mandatierte Steuerungsgruppe verabschiedet und am 15. Juni 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie hier...
Im Rahmen der ersten Befragung sind alle am Forschungsrating teilnehmenden Hochschulen aufgerufen, bis zum 15. Juli 2011, per Online-Fragebogen die bei ihnen vertretenen Teilbereiche der Anglistik/Amerikanistik zu benennen und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen Teilbereichen zuzuordnen. Ausführliche Informationen hierzu finden sich in den Handreichungen und unter Dokumente. Die Hauptdatenerhebung wird ab Mitte Oktober 2011 stattfinden. Hierzu wird die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats im September 2011 Informationsveranstaltungen für die Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren der teilnehmenden Einrichtungen anbieten.
Die Bewertungsgruppe Anglistik/Amerikanistik hat unter Vorsitz von Professor Dr. Alfred Hornung ihre Arbeit aufgenommen und mit der fachspezifischen Anpassung des Forschungsratings an Anglistik/Amerikanistik begonnen. Bei der Erarbeitung des Bewertungsmodells orientiert sie sich an den Empfehlungen der Steuerungsgruppe zur vergleichenden Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften. Demnach wird die Forschungsbewertung in Anglistik/Amerikanistik voraussichtlich anhand von drei Kriterien erfolgen: Forschungsqualität, Forschungsermöglichung und Transfer. Nach Abschluss der fachspezifischen Anpassung, wird im Sommer 2011 das Erhebungsinstrument entwickelt. Die Datenerhebung und -auswertung ist für Herbst 2011/Winter 2012 geplant.
Die Steuerungsgruppe hat beschlossen, das Forschungsrating in den Geisteswissenschaften anhand von Anglistik/Amerikanistik durchzuführen. Das Forschungsrating Anglistik/Amerikanistik wird von den beiden führenden Fachverbänden, dem Deutschen Anglistenverband e. V. sowie der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien e. V. unterstützt. Weiterführende Informationen finden Sie hier...
Am 20. Juli 2010 hat die Unterarbeitgruppe „Standardisierung der Datenerhebung“ unter Vorsitz von Professor Dr. Peter Lichter (Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg) ihre Arbeit aufgenommen. Die Aufgaben der Unterarbeitsgruppe sind:
_ zu prüfen, welche Maßnahmen sinnvoll und möglich sind, um den Aufwand der Hochschulen bei der Bereitstellung der Daten zu Zwecken der Forschungsbewertung zu reduzieren.
_ Empfehlungen für konkrete Schritte zur Entwicklung von Standards der Datenerhebung sowie ggf. eine erste Definition eines Datensets, das von den meisten Akteuren verwendet und von den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen (AUI´s) kontinuierlich gepflegt und aktualisiert vorgehalten werden sollen, zu erarbeiten.
Die Unterarbeitsgruppe soll im Winter 2011/2012 ihre Empfehlungen der Steuerungsgruppe vorlegen.
Die Unterarbeitsgruppe „Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften“ hat ihre Arbeit abgeschlossen und der Steuerungsgruppe eine Stellungnahme vorgelegt. Darin formuliert sie Rahmenbedingungen, unter denen eine vergleichende Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften adäquat durchgeführt werden und für diese Disziplinen einen Nutzen entfalten kann. Die Steuerungsgruppe nahm in Ihrer Sitzung am 27. Mai 2010 in Köln die Stellungnahme der Unterarbeitsgruppe zustimmend zur Kenntnis und verabschiedete auf dieser Grundlage Empfehlungen zur vergleichenden Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften.
Die Datenerhebung für das Forschungsrating Elektro- und Informationstechnik hat am 04. Januar planmäßig begonnen. Per Email wurden die Zugangsdaten zu den Online-Fragebögen an alle Fachkoordinator/-innen verschickt. Bis zum 28. Februar 2010 können nun die erforderlichen Daten eingetragen werden (Vorgezogene Frist für Fragebögen zu Publikationen: 31.1.2010). Die Fachkoordinator/-innen können einzelne oder mehrere Themenblöcke aus jedem Fragebogen an eine oder mehrere Personen zur Bearbeitung weiterleiten.
Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte an Herrn Kröll vom ZEM (kroell(at)zem.uni-bonn.de, Tel. (0228) 73-62315). Inhaltliche Fragen beantwortet Frau Dr. Lütkemeier (luetkemeier(at)wissenschaftsrat.de, Tel. (0221) 3776 - 106/-103).
Den Fachkoordinator/-innen der am Forschungsrating teilnehmenden Einrichtungen steht ab sofort eine kompakte Zusammenstellung aller Fragen zur Vorbereitung auf die Hauptdatenerhebung zur Verfügung.
Der Struktur der Online-Fragebögen entsprechend, gibt es jeweils eine Fragenübersicht a) für die Einrichtung übergreifend, b) für die einzelnen Teilbereiche/Forschungseinheiten sowie c) für die Erhebung der Publikationsdaten. Innerhalb dieser drei Fragebogen-Übersichten sind die Fragen jeweils thematisch in Frageblöcken zusammengefasst. Einzelne Fragenblöcke (z.B. Fragenbereich E: Drittmittel) können im Rahmen der Online-Datenerhebung ab Januar 2010 zur Beantwortung auch an einzelne oder mehrere Personen elektronisch weiterleitet werden.
Am 17. November 2009 hat die Unterarbeitsgruppe "Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften" unter Vorsitz von Professor Dr. Joachim Küpper ihre Arbeit aufgenommen. Die Unterarbeitsgruppe soll bis Frühling 2010 geeignete Rahmenbe-dingungen der Bewertung geisteswissenschaftlicher Forschung definieren sowie fachspezifisch angemessene Bewertungskriterien erarbeiten. Folgende Fachgebiete sind in der Unterarbeitsgruppe vertreten: Geschichtswissenschaft, Sprachwissen-schaft, Literaturwissenschaft, Philosophie, Kunstgeschichte sowie Kleine Fächer.
Die Fachkoordinator(inn)en im Forschungsrating Elekro- und Informationstechnik sind am 20.11. und 23.11.2009 zu Informationsveranstaltungen in Berlin bzw. Frankfurt am Main eingeladen. Auf beiden Veranstaltungen wird über das Forschungsrating Elektro- und Informationstechnik und den Ablauf der Online-Datenerhebung ab der Jahreswende 2009/2010 informiert.
Interessierte für verbliebene freie Plätze für beide Veranstaltungen können sich bis zum 9.11.2009 an Frau Hemelt wenden (hemelt(at)wissenschaftsrat.de, Tel. 0221/3776-103).
Bis zum 2. Oktober sind alle am Forschungsrating ETIT teilnehmenden Universitäten und außeruniversitären Institute aufgerufen, per Online-Fragebogen die bei ihnen vertretenen Teilbereiche der Elektro- und Informationstechnik zu benennen und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen Teilbereichen zuzuordnen (Handreichungen dazu finden sich im Bereich Dokumente). Vor dem Beginn der Haupterhebung im Dezember 2009 wird der Wissenschaftsrat Informationsveranstaltungen für die Fachkoordinatoren der teilnehmenden Einrichtungen anbieten.
Um die Voraussetzungen für eine mögliche Übertragung des Forschungsratings auf die Geisteswissenschaften zu klären, hat die verantwortliche Steuerungsgruppe am 22.07.2009 beschlossen, eine Unterarbeitsgruppe einzusetzen. Diese soll geeignete Rahmenbedingungen der Bewertung geisteswissenschaftlicher Forschung definieren und fachspezifisch angemessene Bewertungskriterien für ein Rating geisteswissenschaftlicher Forschung erarbeiten. Damit die Vielfalt der Forschungspraktiken Berücksichtigung findet, wird sich die Gruppe aus Vertretern verschiedener Geisteswissenschaften zusammensetzen. Die Unterarbeitsgruppe soll ihre Arbeit im Herbst dieses Jahres aufnehmen und im Frühjahr 2010 Ergebnisse vorlegen.
Am 28. Mai 2009 veranstaltete die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften eine Podiumsdiskussion zum Thema "Leistungsmessung in der Forschung der Geistes- und Sozialwissenschaften".
Moderiert von Friedhelm Neidhardt diskutierten Reinhard Hüttl (Vorsitzender der Steuerungsgruppe Forschungsrating), Jürgen Gerhards (Soziologe), Jürgen Kaube (Journalist) und Werner Plumpe (Vorsitzender des Verbandes der Historikerinnen und Historiker Deutschlands).
Das Forschungsrating wurde am 8. Mai 2009 auf der Plenarversammlung des Fakultätentages Elektrotechnik und Informationstechnik in Rostock vorgestellt.
Zur Vorbereitung des Forschungsratings in einem geisteswissenschaftlichen Fach, fand am 03. April ein Kolloquium zum Thema "Forschungsbewertung in den Geisteswissenschaften" statt. Eingeladen waren Vertreter der Geschichts- und Geisteswissenschaften, Vertreter aus Hochschulleitungen sowie Mitglieder der Steuerungsgruppe und des Wissenschaftsrats. Neben Informationszwecken diente das Kolloquium vor allem dazu, über wissenschaftspolitische und methodische Fragen eines Forschungsratings in den Geisteswissenschaften zu diskutieren.
Die Rohdaten aus der Pilotstudie Forschungsrating in den Fächern Chemie und Soziologie sind bei der Abteilung Datenarchiv der GESIS hinterlegt worden. An Sekundäranalysen interessierte Nutzer können sich an die GESIS wenden.
Ende Januar hat die Bewertungsgruppe Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) unter Vorsitz von Professor Dr. Thomas Geßner ihre Arbeit aufgenommen, um das Forschungsrating den Besonderheiten der ETIT anzupassen. Bis zum Sommer 2009 soll ein Bewertungsmodell erarbeitet werden, das den sechs Rahmenkriterien in den Dimensionen Forschung, Nachwuchsförderung und Transfer quantitative und qualitative Informationen zuordnet.
Auf einem Workshop am 10.12.2008 haben Mitglieder der Steuerungsgruppe Forschungsrating mit Beteiligten aus der Pilotphase und Nutzern der Ratingergebnisse diskutiert, wie die Informationen, die durch das Rating erzeugt werden, bislang genutzt werden und wie sie ggf. besser auf den Bedarf der Adressaten ausgerichtet werden können (Programm).
Herr Professor Steinrück, Vizepräsident Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs der Universität Erlangen Nürnberg, führte in einem Impulsreferat zum Umgang mit Rankings und zur Nutzung der Ergebnisse des Forschungsratings Soziologie und Chemie (Folien) durch seine Hochschule in die Thematik ein. Anschließend wurde in zwei Panels die Nutzung der Ergebnisse der Pilotstudie und die Optimierung der Abläufe des Forschungsratings diskutiert. In einer abschließenden Zusammenfassung und Kommentierung der Panels ordnete Herr Professor Hornbostel, Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IfQ) und Humboldt Universität Berlin, das Forschungsrating in den Kontext von Qualitätssicherung ein (Folien).
Insgesamt machten die Diskussionen deutlich, dass das Forschungsrating von den Adressaten, insbesondere den Hochschulen, aufgrund der Validität der Daten und des Einsatzes wissenschaftlich hoch anerkannter Peers sehr geschätzt wird. Das Forschungsrating wurde auf dem Workshop als bester Ansatz zur Entwicklung eines wissenschaftsadäquaten Verfahrens der vergleichenden Forschungsbewertung gewürdigt. Nutzer, Betroffene und Beteiligte machten zahlreiche konstruktive Vorschläge zur Verbesserung des Verfahrens und äußerten die Hoffnung, dass auf längere Sicht eine Reduzierung des Aufwandes möglich sein würde. Die Qualität der Daten, die auf hohe Anerkennung stößt, wie auch das Renommee der beteiligten Gutachter und des Wissenschaftsrats führen schon jetzt dazu, dass die Ergebnisse in der Wissenschaft sehr ernst genommen werden.
Zur Pilotstudie Forschungsrating liegt nun ein Dokumentationsband vor, der die Bewertungs- und Abschlussberichte der Bewertungsgruppen Chemie und Soziologie, sowie weitere Informationen zur Datenerhebung versammelt. Enthalten ist auch der abschließende Bericht der Steuerungsgruppe zur Pilotstudie. Dieser lag dem Wissenschaftsrat bei seinen Sitzungen im Mai 2008 vor, auf denen er die Weiterentwicklung des Forschungsratings empfohlen hat. Der Band kann bei der Geschäftsstelle schriftlich oder per E-Mail (post(at)wissenschaftsrat.de) bestellt werden.
Das Informationszentrum Sozialwissenschaften der GESIS hat im Auftrag des Wissenschaftsrates für das Forschungsrating Soziologie Publikationsdaten erhoben. In einem Arbeitsbericht werden nun Vorbereitung, Durchführung und Ergebnisse dieser Erhebung soziologischer Publikationen für das Forschungsrating ausführlich dargestellt.