Viagra online

cialis online

online casino

online casino

Medizin

Die Entwicklung der Universitätsmedizin in den Bundesländern genau zu verfolgen, gehört zu den traditionellen Aufgaben des Wissenschaftsrats. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig universitätsmedizinische Standorte begutachtet und Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung veröffentlicht. Damit erhalten die Bundesländer, aber auch die jeweils untersuchten Einrichtungen selbst wichtige Orientierungspunkte dafür, wie sie sich im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Krankenversorgung effizienter ausrichten können. Wissenschaftliche Ausrichtung, Struktur, bauliche Voraussetzungen, Aufbau und Struktur der Lehre sowie Ressourcen der Universitätsmedizin sind konkreter Gegenstand der Beratung.

Zum Leitfaden der Evaluation universitätsmedizinischer Einrichtungen

Die Analysen und Empfehlungen des Wissenschaftsrates haben zudem die Weiterentwicklung der Medizin an der Schnittstelle zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem zum Gegenstand. So befasst er sich mit den hochschulischen Qualifikationen der Gesundheitsberufe, mit der Weiterentwicklung des Medizinstudiums und mit außeruniversitärer medizinischer Forschung.

Das vorliegende Arbeitsprogramm des Wissenschaftsrates gilt für die erste Hälfte
des Jahres 2016. Der Wissenschaftsrat hat es am 22. Januar 2016 verabschiedet.

Ansprechpartnerin:
Frau Dr. Beatrix Schwörer
schwoerer(at)wissenschaftsrat.de
Telefon +49 (0)221 3776-266

Ausschuss Medizin  
Vorsitz: Herr Professor Dr. Hans-Jochen Heinze
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Insa Großkraumbach

Der Medizinausschuss berät als einziger querschnittsbezogener Ausschuss des Wissenschaftsrates Bund und Länder in allen Fragen des Ausbaus, der Forschung und Lehre, der Krankenversorgung sowie bei juristischen und strukturellen Problemen der Universitätsmedizin. Die Universitätsmedizin muss auf allen medizinischen Fachgebieten in enger Verflechtung von Forschung und Entwicklung, ärztlicher Aus- und Weiterbildung, maximaler Krankenversorgung und diagnostischem und therapeutischem Wissenstransfer höchste, auch international wettbewerbsfähige Leistungen erbringen. Mit ihren von hoher Eigendynamik geprägten komplexen Strukturen steht sie dabei vor der beständigen Herausforderung, wissenschaftliche Leistungen mit den ökonomischen Bedingungen eines wettbewerblich agierenden Krankenhausmarktes zu vereinbaren.  

Die Analysen und Empfehlungen des Ausschusses Medizin gelten darüber hinaus auch der Weiterentwicklung der Medizin an der Schnittstelle zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem. So befasst er sich mit den hochschulischen Qualifikationen der Gesundheitsberufe, mit der Weiterentwicklung des Medizinstudiums, mit außeruniversitärer medizinischer Forschung sowie mit dem speziellen wechselseitigen Verhältnis von Forschung, Lehre und Krankenversorgung in diesen Bereichen.

Im Rahmen seiner Aufgaben erarbeitet er auch kurzfristig Positionspapiere zu aktuellen Entwicklungen im Themenspektrum der Universitätsmedizin und legt sie dem Wissenschaftsrat zur Verabschiedung vor; er schlägt dem Wissenschaftsrat nach Sondierung des Empfehlungspotentials neue Themen für sein Arbeitsprogramm vor. Sein Pendant sind in diesem Bereich die Ausschüsse Tertiäre Bildung und Forschung, mit denen er themenbezogen zusammenarbeitet. Darüber hinaus begutachtet der Medizinausschuss regelmäßig Standorte der Universitätsmedizin, gibt Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung und kooperiert mit dem Akkreditierungsausschuss bei der Begutachtung von  Initiativen nichtstaatlicher Medizinerausbildung. 

Konzept für den Aufbau einer Universitätsmedizin in Augsburg | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Hans-Christian Pape,
            Herr Professor Dr. Hans-Jochen Heinze
Betreuung in der Geschäftsstelle: Herr Dr. Stefan Rathjen

Der Freistaat Bayern hat den Wissenschaftsrat gebeten, das Gesamtkonzept für den Aufbau einer Universitätsmedizin in Augsburg zu evaluieren.

Herr Ministerpräsident Seehofer hat in seiner Regierungserklärung vom 12. November 2013 verkündet, dass die Bayerische Staatsregierung den Aufbau eines Universitätsklinikums in Augsburg bis 2018 beabsichtigt. Das Land bereitet ein entsprechendes Gesamtkonzept für den Aufbau einer Universitätsmedizin in Augsburg vor, das als Grundlage für die Bewertung durch den Wissenschaftsrat dienen soll.

Der Wissenschaftsrat bittet den Ausschuss Medizin, eine Bewertungsgruppe einzusetzen, die einen Vor-Ort-Besuch durchführen und einen Bewertungsbericht erarbeiten wird. Die Stellungnahme wird voraussichtlich im Juli 2016 dem Wissenschaftsrat vorgelegt werden.

Perspektiven der Universitätsmedizin | Arbeitsgruppe 
Vorsitz: Herr Professor Dr. Hans-Jochen Heinze
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Sibylle Bolik

Die Universitätsmedizin und angrenzende Disziplinen der Gesundheitsberufe als Teil des Wissenschafts- und des Gesundheitssystems sehen sich mit tiefgreifenden Veränderungsprozessen konfrontiert. Diese reichen von den sich wandelnden Strukturen und zunehmend komplexen Fragestellungen der medizinischen/lebenswissenschaftlichen Forschung über die Reformbestrebungen in der Lehre und die zunehmende Akademisierung der Gesundheitsfachberufe bis hin zu den spezifischen Organisations- und Finanzierungsformen der Universitätsmedizin. Darüber hinaus muss sich die Universitätsmedizin sowohl den gesellschaftlichen Herausforderungen (Demographie, Epidemiologie und medizinischer Fortschritt), als auch den die Universitätsmedizin im Besonderen treffenden Ökonomisierungstendenzen im Gesundheitssystem stellen.

Die Universitätsmedizin steht in diesem Spannungsfeld vor der Aufgabe, ihren Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt in Kooperation und Konkurrenz mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen sichtbar zu machen, die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten, aber auch ihren Beitrag zur Ausbildung von Vertreterinnen und Vertretern der übrigen Gesundheitsberufe zu leisten. Hinzu kommt, dass die Universitätsmedizin auch im Krankenversorgungsumfeld den Mehrwert ihres Alleinstellungsmerkmals der institutionellen Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung deutlich machen muss. Vor diesem Hintergrund gilt es, Empfehlungen für den Umgang mit den zentralen Herausforderungen und den sich daraus ergebenden Zukunfts-perspektiven für die Universitätsmedizin sowie die verschiedenen akademischen Disziplinen innerhalb der Gesundheitsberufe zu erarbeiten.

Mit dem Auftrag, Perspektiven der Universitätsmedizin in Deutschland sowie Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der strukturellen Rahmenbedingungen zu entwickeln, hat der Wissenschaftsrat im Januar 2014 eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Die Beratung der Empfehlungen im Wissenschaftsrat ist für 2016 vorgesehen.

Perspektiven der Psychologie

Gemeinsam mit der Abteilung Forschung wird die Arbeitsgruppe "Perspektiven der Psychologie" betreut.

Nach oben