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Medizin

Die Entwicklung der Universitätsmedizin in den Bundesländern genau zu verfolgen, gehört zu den traditionellen Aufgaben des Wissenschaftsrats. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig universitätsmedizinische Standorte begutachtet und Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung veröffentlicht. Damit erhalten die Bundesländer, aber auch die jeweils untersuchten Einrichtungen selbst wichtige Orientierungspunkte dafür, wie sie sich im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Krankenversorgung effizienter ausrichten können. Wissenschaftliche Ausrichtung, Struktur, bauliche Voraussetzungen, Aufbau und Struktur der Lehre sowie Ressourcen der Universitätsmedizin sind konkreter Gegenstand der Beratung.

Zum Leitfaden der Evaluation universitätsmedizinischer Einrichtungen

Die Analysen und Empfehlungen des Wissenschaftsrates haben zudem die Weiterentwicklung der Medizin an der Schnittstelle zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem zum Gegenstand. So befasst er sich mit den hochschulischen Qualifikationen der Gesundheitsberufe, mit der Weiterentwicklung des Medizinstudiums und mit außeruniversitärer medizinischer Forschung.

Das vorliegende Arbeitsprogramm des Wissenschaftsrates gilt für die zweite Hälfte
des Jahres 2016. Der Wissenschaftsrat hat es am 8. Juli 2016 verabschiedet.

Ansprechpartnerin:
Frau Dr. Beatrix Schwörer
schwoerer(at)wissenschaftsrat.de
Telefon +49 (0)221 3776-266

Ausschuss Medizin  
Vorsitz: Herr Professor Dr. Hans-Jochen Heinze
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Insa Großkraumbach

Der Medizinausschuss berät als einziger querschnittsbezogener Ausschuss des Wissenschaftsrates Bund und Länder in allen Fragen des Ausbaus, der Forschung und Lehre, der Krankenversorgung sowie bei juristischen und strukturellen Problemen der Universitätsmedizin. Die Universitätsmedizin muss auf allen medizinischen Fachgebieten in enger Verflechtung von Forschung und Entwicklung, ärztlicher Aus- und Weiterbildung, maximaler Krankenversorgung und diagnostischem und therapeutischem Wissenstransfer höchste, auch international wettbewerbsfähige Leistungen erbringen. Mit ihren von hoher Eigendynamik geprägten komplexen Strukturen steht sie dabei vor der beständigen Herausforderung, wissenschaftliche Leistungen mit den ökonomischen Bedingungen eines wettbewerblich agierenden Krankenhausmarktes zu vereinbaren.  

Die Analysen und Empfehlungen des Ausschusses Medizin gelten darüber hinaus auch der Weiterentwicklung der Medizin an der Schnittstelle zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem. So befasst er sich mit den hochschulischen Qualifikationen der Gesundheitsberufe, mit der Weiterentwicklung des Medizinstudiums, mit außeruniversitärer medizinischer Forschung sowie mit dem speziellen wechselseitigen Verhältnis von Forschung, Lehre und Krankenversorgung in diesen Bereichen.

Im Rahmen seiner Aufgaben erarbeitet er auch kurzfristig Positionspapiere zu aktuellen Entwicklungen im Themenspektrum der Universitätsmedizin und legt sie dem Wissenschaftsrat zur Verabschiedung vor; er schlägt dem Wissenschaftsrat nach Sondierung des Empfehlungspotentials neue Themen für sein Arbeitsprogramm vor. Sein Pendant sind in diesem Bereich die Ausschüsse Tertiäre Bildung und Forschung, mit denen er themenbezogen zusammenarbeitet. Darüber hinaus begutachtet der Medizinausschuss regelmäßig Standorte der Universitätsmedizin, gibt Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung und kooperiert mit dem Akkreditierungsausschuss bei der Begutachtung von  Initiativen nichtstaatlicher Medizinerausbildung. 

Weiterentwicklung der Universitätsmedizin in Sachsen | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Hans-Jochen Heinze
Betreuung in der Geschäftsstelle: Herr Dr. Sandro Holzheimer

Mit Schreiben vom 15. April 2016 wurde der Wissenschaftsrat seitens der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst gebeten, die beiden universitätsmedizinischen Standorte in Dresden und Leipzig mit den dortigen Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika zu evaluieren.

In einer vergleichenden und übergreifenden Perspektive sollen insbesondere die Organisationsmodelle und -strukturen, die Forschungs- und Lehrprofile unter Berücksichtigung ihrer Verknüpfung mit den Schwerpunkten der Krankenversorgung, die kooperative Vernetzung der Standorte - sowohl untereinander als auch mit außeruniversitären Standorten - sowie mögliche Synergieeffekte der universitätsmedizinischen Standorte begutachtet werden. Dabei sollen auch Aspekte der Internationalisierung, der Nachwuchsförderung und der Gleichstellung berücksichtigt werden. Überdies sollen im Rahmen der Evaluation der finanziellen Ausstattung Hinweise für ein nachhaltiges Finanzierungsmodell gegeben werden.

Der Wissenschaftsrat bittet den Ausschuss Medizin, eine Bewertungsgruppe einzusetzen, die einen Vor-Ort-Besuch durchführen und einen Bewertungsbericht erarbeiten wird. Eine Vorlage im Wissenschaftsrat ist für Oktober 2017 vorgeshen.

Perspektiven der Universitätsmedizin | Arbeitsgruppe 
Vorsitz: Herr Professor Dr. Hans-Jochen Heinze
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Sibylle Bolik

Die Universitätsmedizin und angrenzende Disziplinen der Gesundheitsberufe als Teil des Wissenschafts- und des Gesundheitssystems sehen sich mit tiefgreifenden Veränderungsprozessen konfrontiert. Diese reichen von den sich wandelnden Strukturen und zunehmend komplexen Fragestellungen der medizinischen/lebenswissenschaftlichen Forschung über die Reformbestrebungen in der Lehre und die zunehmende Akademisierung der Gesundheitsfachberufe bis hin zu den spezifischen Organisations- und Finanzierungsformen der Universitätsmedizin. Darüber hinaus muss sich die Universitätsmedizin sowohl den gesellschaftlichen Herausforderungen (Demographie, Epidemiologie und medizinischer Fortschritt), als auch den die Universitätsmedizin im Besonderen treffenden Ökonomisierungstendenzen im Gesundheitssystem stellen.

Die Universitätsmedizin steht in diesem Spannungsfeld vor der Aufgabe, ihren Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt in Kooperation und Konkurrenz mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen sichtbar zu machen, die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten, aber auch ihren Beitrag zur Ausbildung von Vertreterinnen und Vertretern der übrigen Gesundheitsberufe zu leisten. Hinzu kommt, dass die Universitätsmedizin auch im Krankenversorgungsumfeld den Mehrwert ihres Alleinstellungsmerkmals der institutionellen Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung deutlich machen muss. Vor diesem Hintergrund gilt es, Empfehlungen für den Umgang mit den zentralen Herausforderungen und den sich daraus ergebenden Zukunfts-perspektiven für die Universitätsmedizin sowie die verschiedenen akademischen Disziplinen innerhalb der Gesundheitsberufe zu erarbeiten.

Mit dem Auftrag, Perspektiven der Universitätsmedizin in Deutschland sowie Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der strukturellen Rahmenbedingungen zu entwickeln, hat der Wissenschaftsrat im Januar 2014 eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Die Beratung der Empfehlungen im Wissenschaftsrat ist für 2016 vorgesehen.

Perspektiven der Psychologie

Gemeinsam mit der Abteilung Forschung wird die Arbeitsgruppe "Perspektiven der Psychologie" betreut.

Weiterentwicklung der Universitätsmedizin in Rheinland-Pfalz | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Karl-Walter Jauch,
Betreuung in der Geschäftsstelle: Herr Dr. Martin Müller

Mit Schreiben vom 27. November 2014 wurde der Wissenschaftsrat seitens der Rheinland-Pfälzischen Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gebeten, das Universitätsmedizingesetz des Landes, das am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, zu evaluieren. Gegenstand der Evaluation sollen die vom Universitätsmedizingesetz etablierten Rahmenbedingungen und Strukturen sein. Dies betrifft vor allem die Frage nach der Zusammensetzung des Aufsichtsrates, der damit verbundenen möglichst unabhängigen Beratung und Überwachung des Vorstands sowie deren Wirkungen auf die Entwicklung von Forschung und Lehre, die ökonomische Entwicklung, die Qualität der medizinischen Versorgung und die Ergebnisse des Integrationsmodells insgesamt. Die in den Jahren 2008 und 2010 vom Wissenschaftsrat vorgelegten Empfehlungen und der inzwischen erreichte Sachstand nach der von der Universitätsmedizin Mainz vorgelegten Ist-Analyse sollen dabei berücksichtigt werden.

Der Wissenschaftsrat setzt eine AG ein, die die gewünschte Evaluation durchführt und dazu ggf. Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Landes und des Standorts führt. Eine Vorlage im Wissenschaftsrat ist für Juli 2017 vorgesehen.

Weiterentwicklung der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Manfred Prenzel
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Anke Witting

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in den Jahren 2009 bis 2012 die Gründung von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) initiiert, um große Volkskrankheiten noch gezielter zu erforschen und zu bekämpfen. Diese Zentren wurden in den Jahren 2014-2016 erstmals durch internationale Expertengruppen evaluiert.

Das BMBF hat den Wissenschaftsrat mit Schreiben vom 25. April 2016 gebeten, auf der Grundlage dieser Einzelbetrachtungen in einer zentrenübergreifenden Untersuchung zu prüfen, inwieweit die DZG als Fördermodell die in sie gesetzten Erwartungen bereits erfüllen, welche Bedeutung sie für die translationale Gesundheitsforschung in Deutschland erlangt haben und welche Handlungsbedarfe für eine Weiterentwicklung bestehen. Dabei sollten insbesondere die wissenschaftliche Bedeutung der DZG, ihre Einbettung und Sichtbarkeit im nationalen und internationalen Forschungsumfeld, die Organisation und Struktur der DZG, die Entwicklungsdynamik innerhalb der DZG, Maßnahmen zur Nachwuchsförderung und Karrierewege in den Blick genommen werden, und Kriterien für eine Entscheidung über mögliche weitere DZG erörtert werden.

Inwieweit das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) einbezogen werden kann, welches als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren den Bedingungen der Programmorienterten Förderung unterliegt, wird zu prüfen sein.

Eine Vorlage im Wissenschaftsrat wird für Juli 2017 angestrebt.

 

 

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