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Pressemitteilungen

NUMMER 05 vom 27. Januar 2014

Staatlliche Kunstsammlungen Dresden auf Weltniveau | Wissenschaftsrat würdigt herausragendes Forschungspotenzial

Mit ihren zwölf Museen stellen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) ein einmaliges Ensemble wissenschaftlicher Sammlungen dar, dem herausragende wissenschaftliche und kulturhistorische Relevanz zukommt. In einer über 450-jährigen Sammlungsgeschichte ist ein einzigartiger Sammlungsbestand mit insgesamt rund 1,3 Millionen Objekten entstanden, angefangen von Sammlungen zur höfischen Kultur und Residenzkunst, über mechanische und naturwissenschaftliche Objekte, moderne und zeitgenössische Kunst bis hin zu völkerkundlichen Sammlungen. Er bildet die Basis nicht nur für vielbeachtete Ausstellungen mit internationalen Kooperationspartnern, sondern auch für sehr gute bis exzellente Leistungen des Museumsverbunds in der bestandsorientierten Forschung. Auch die internationalen Fachgemeinschaften finden hier vielfältige Forschungsmöglichkeiten und Anknüpfungspunkte. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören damit zu den wenigen großen Museumsverbünden weltweit, die über internationale Strahlkraft verfügen; sie sind in einer Reihe zu nennen mit den großen Museen zum Beispiel in London, Moskau, New York, Paris und St. Petersburg.

Um in diesem internationalen Spitzenfeld als Verbund auch in Zukunft bestehen zu können und in ausgewählten Bereichen Maßstäbe für die sammlungsbezogene Forschung zu setzen, müssen die heutigen Stärken der SKD weiter ausgebaut werden. Das heißt auch, die aktuell erkennbaren Bemühungen, insbesondere langfristige und sammlungsübergreifende Forschungsperspektiven zusammen mit externen Partnern zu entwickeln. In diesem Zusammenhang sollen insbesondere die Kooperationen der SKD mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland gestärkt und die Sammlungen als Forschungsinfrastruktur für externe Forscherinnen und Forscher erschlossen werden.

Einen Schlüssel zur Forcierung der Forschung mit den Sammlungen der SKD sieht der Wissenschaftsrat darin, das vom Freistaat Sachsen geförderte Inventarisierungs- und Provenienzrechercheprojekt „Daphne“ zügig  zu einer digitalen Forschungsinfrastruktur weiter zu entwickeln. Vor allem externen Forscherinnen und Forschern würde dadurch ein leichterer Zugang zu den Sammlungsbeständen der SKD und den mit ihr verknüpften Forschungsdaten ermöglicht.

Positiv bewertet wird der bereits erfolgte Aufbau eines sammlungsübergreifenden Forschungsprogramms. In diesem Rahmen sollten die SKD auch die Integration der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen (SES) in den Verbund weiter vorantreiben und die Profile der drei völkerkundlichen Sammlungen schärfen. Um die sammlungsübergreifenden Bemühungen zu verstetigen, sollten die SKD gemeinsam mit interessierten Hochschulen eine strukturierte Graduiertenausbildung entwickeln und sich noch stärker als bislang mit renommierten Forscherinnen und Forschern vor allem an Hochschulen im In- und Ausland vernetzen.

Weitere Empfehlungen beziehen sich auf die Verbesserung der Unterbringung einzelner Sammlungen (wie zum Beispiel des Kunstgewerbemuseums) sowie auf einen angesichts des Aufgabenumfangs erforderlichen Aufwuchs beim wissenschaftlichen Personal. „Der Freistaat Sachsen hat die SKD bislang auf beispielhafte und anerkennenswerte Weise gefördert und unterstützt“, fasst der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, die Evaluationsergebnisse zusammen. „Für die Perspektive dieses einzigartigen Museumsverbunds wird es jedoch von ausschlaggebender Bedeutung sein, das Engagement noch zu steigern und eine über das bisherige Fördervolumen hinausweisende Unterstützung der SKD möglich zu machen. Dies sehe ich als Voraussetzung dafür, auch in Zukunft das Potenzial dieser international herausragenden Sammlungen für die Forschung weiter zu erschließen und den SKD selbst dauerhafte Forschung sowie Forschungskooperationen auf höchstem Niveau zu ermöglichen.“ 

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