Viagra online

cialis online

online casino

online casino

Pressemitteilungen

NUMMER 27 vom 19. Oktober 2015

Modellhafte Verbindung von Forschung und Krankenversorgung | Wissenschaftsrat würdigt Leistungsfähigkeit und wissenschaftliche Exzellenz des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung

Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH), Tübingen hat sich seit seiner Gründung als national und international sichtbares Zentrum auf dem Gebiet der Erforschung des menschlichen Gehirns und seiner Erkrankungen etabliert. Maßgeblich hierfür ist die enge Verknüpfung des HIH mit der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Tübingen und damit von exzellenter neurowissenschaftlicher Forschung und Patientenversorgung im Zentrum für Neurologie. „Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung vereint in besonderer Weise Forschungsexzellenz und innovative Strukturmerkmale“, so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Manfred Prenzel. „Mit seiner gelebten Matrixorganisation ist das Zentrum für Neurologie in Tübingen ein Beispiel für die erfolgreiche Etablierung einer Departmentstruktur in der Universitätsmedizin“, so Prenzel weiter. Hervorzuheben sind die beeindruckenden Publikations­leistungen mit zahlreichen hochrangigen, zum Teil herausragenden Publikationen und sehr gute Drittmitteleinwerbungen. Der Umfang der Forschungsfreistellungen für Ärztinnen und Ärzte in Facharztweiterbildung ist ein weiteres herausragendes Kenn­zeichen des Zentrums.

Um das vorhandene Potenzial für die Übersetzung von Grundlagenforschung in die klinische Anwendung (translationale Forschung) im Bereich neurologischer Erkrankungen noch stärker zu nutzen, empfiehlt der Wissenschaftsrat dem HIH, die abteilungsübergreifende Abstimmung und die Strategieprozesse zu verstärken. Zur Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses sollte ein Gesamtkonzept entwickelt werden, das abteilungsübergreifend transparente Stufen und Kriterien für die im Zentrum existierenden Karrierewege, aber auch Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten außerhalb des HIH aufzeigt.

Die mit dem HIH respektive dem Zentrum für Neurologie in den vergangenen 15 Jahren mit maßgeblicher Unterstützung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung aufgebauten Strukturen haben über das eigentliche Zentrum hinaus in Fakultät und Klinikum strukturbildend gewirkt. Dies ausdrücklich würdigend sieht der Wissenschaftsrat im HIH das Potenzial, die Entwicklung der Neurowissenschaften in Tübingen auch weiterhin positiv voranzutreiben. Medizinische Fakultät und Universität sowie das Land sollten es seiner Auffassung nach daher als gemeinsame Aufgabe der Zukunft sehen, die geschaffenen forschungsförderlichen Strukturen über eine gesicherte Grundfinanzierung zu konsolidieren.

Das HIH sollte eine führende Rolle in den Planungen zur Integration der Neurowissenschaften am Standort übernehmen und in dieser Rolle eine Schrittmacherfunktion bei der Erprobung und Einführung innovativer Organisationsstrukturen einnehmen. Wesentliche Voraussetzung hierfür wird es sein, das HIH mit Partnern in Medizinischer Fakultät und Universität sowie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen noch stärker zu verschränken.

Nach oben