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Pressemitteilungen

NUMMER 07 vom 23. Januar 2017

Vier Entscheidungen in Verfahren der Institutionellen Akkreditierung

Auf seinen Wintersitzungen hat der Wissenschaftsrat vier Verfahren der Institutionellen Akkreditierung und Reakkreditierung beraten. In allen Fällen gelangte er zu einer positiven Entscheidung. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Mannheim, wird vom Wissenschaftsrat für die Dauer von zunächst fünf Jahren institutionell reakkreditiert. Aufgrund der insgesamt sehr überzeugenden Entwicklung der Hochschule verlängert sich der Reakkreditierungszeitraum bei fristgerechter Auflagenerfüllung auf zehn Jahre.

Die Hochschule wurde 2006 von der Bundesagentur für Arbeit gegründet und ist seitdem vom Land Baden-Württemberg befristet staatlich anerkannt. Ihren rund 1.400 Studierenden, die sich auf zwei Standorte in Mannheim und Schwerin verteilen, bietet sie zwei praxisintegrierte Bachelorstudiengänge und einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in den Bereichen Arbeitsmarktmanagement und arbeitsmarktorientierte Beratung an.

Der Wissenschaftsrat würdigt, dass die Hochschule trotz der engen strukturellen Anbindung an die Bundesagentur ein eigenständiges wissenschaftliches Profil etablieren konnte. So bieten die im Nachgang der letzten Reakkreditierung entwickelten interdisziplinären Forschungsschwerpunkte vielfältige Anknüpfungspunkte für Forschungsaktivitäten und -kooperationen auch außerhalb der Tätigkeitsfelder der Bundesagentur. Insgesamt erfüllt die Hochschule nahezu alle Anforderungen des Wissenschaftsrates sowohl mit Blick auf die Governancestrukturen als auch hinsichtlich ihrer Leistungen und Rahmenbedingungen in den Bereichen Studium und Lehre sowie Forschung. Auch die räumliche und sächliche Ausstattung an beiden Standorten wird den Anforderungen des Studienbetriebs in hohem Maße gerecht und die Finanzierung der Hochschule ist sehr solide.

Der Wissenschaftsrat verbindet seine Entscheidung mit einer Auflage zur Personalausstattung und mehreren Empfehlungen unter anderem zur Zusammensetzung der Berufungskommission und zum weiteren Ausbau der Forschungsleistungen.


Die Brand Academy – Hochschule für Design und Kommunikation, Hamburg, wird vom Wissenschaftsrat für die Dauer von zunächst drei Jahren mit mehreren Auflagen institutionell akkreditiert. Bei fristgerechter Auflagenerfüllung verlängert sich der Akkreditierungszeitraum auf fünf Jahre.

Die Hochschule wurde im Jahr 2010 gegründet und ist vom Land Hamburg bis Ende Juni 2018 befristet staatlich anerkannt. Derzeit bietet sie ihren 215 Studierenden je zwei Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Führung, Management, Gestaltung und Kommunikation von Marken (engl. brands) an.

Der Wissenschaftsrat erkennt an, dass die Brand Academy mit ihrer fachlichen Ausrichtung auf Marken ein Themenfeld besetzt, das für Unternehmen und deren Erfolg von hoher Bedeutung ist. Der von der Brand Academy verfolgte programmatische Ansatz, einerseits Aspekte von Markenführung und -management und andererseits gestalterisch-kommunikative Aspekte des Markendesigns und der Markenkommunikation vermitteln zu wollen, stellt in dieser Kombination eine Besonderheit dar. In ihrer weiteren Entwicklung sollte die Hochschule ihren Anspruch, in Lehre und Forschung international mit einem Schwerpunkt primär auf China ausgerichtet zu sein, stärker umsetzen und der Vermittlung interkultureller Kompetenzen eine erhöhte Aufmerksamkeit widmen.

Der Wissenschaftsrat verbindet seine Entscheidung mit mehreren Auflagen zum Aufwuchs des hauptberuflichen professoralen Personals, zur Intensivierung der Forschung, zur Verbesserung der Ausstattung der Hochschulbibliothek und insbesondere zur Stärkung der akademischen Eigenständigkeit und Selbstverwaltung der Brand Academy.


Das Bard College Berlin wird vom Wissenschaftsrat für die Dauer von fünf Jahren mit drei Auflagen institutionell akkreditiert.

Die Hochschule geht aus dem im Jahr 1999 gegründeten European College of Liberal Arts (ECLA) hervor und ist seit dem Jahr 2011 vom Land Berlin als universitäre Hochschule staatlich anerkannt. Derzeit bietet sie ihren rund 160 Studierenden die beiden Bachelorstudiengänge „Humanities, the Arts, and Social Thought“ und „Economics, Politics, and Social Thought“ an.

Der Wissenschaftsrat würdigt, dass es dem Bard College Berlin gelungen ist, sich als Liberal Arts College erfolgreich jenseits der binären Typologie von Universitäten einerseits und Hochschulen für angewandte Wissenschaften andererseits zu etablieren. Es ist das einzige eigenständige College dieser Art in Deutschland und trägt zur institutionellen Differenzierung der deutschen Hochschullandschaft bei. Hervorzuheben sind insbesondere der umfassende Bildungsanspruch der Hochschule sowie die intensive Betreuung ihrer zumeist internationalen Studierenden.

Der Wissenschaftsrat verbindet sein Votum mit vier Auflagen, die eine Stärkung der akademischen Eigenständigkeit des Bard College Berlin gegenüber der US-amerikanischen Betreiberhochschule bezwecken.


Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg wird vom Wissenschaftsrat für die Dauer von zunächst drei Jahren mit Auflagen akkreditiert. Der Akkreditierungszeitraum verlängert sich bei fristgerechter Erfüllung der Auflagen auf fünf Jahre.

Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg ging 2011 nach einer erfolgreichen Konzeptprüfung durch den Wissenschaftsrat aus der Heidelberg International Business Academy hervor. Im Jahr 2012 verlieh ihr das Land Baden-Württemberg die befristete staatliche Anerkennung als Fachhochschule. Im WS 2016/17 waren an der Hochschule 198 Studierende in zwei Bachelor-Studiengänge eingeschrieben.

Die Hochschule für Internationales Management Heidelberg wird ihrem Selbstverständnis als praxisorientierte Hochschule mit Bachelor-Studiengängen gerecht und hat den Übergang von einer Akademie zur Hochschule gemeistert. Kritisch beurteilt der Wissenschaftsrat, dass die Hochschule ihren hohen Anspruch an die internationale Ausrichtung bisher noch nicht konsequent umsetzt. Die Abdeckung der Lehre mit hauptberuflichem professoralen Personal genügt noch nicht den Anforderungen. Die Bibliotheksbestände sind für einige Studienschwerpunkte überholt und bedürfen einer Erneuerung. Darüber hinaus besteht Nachbesserungsbedarf bei der Leitungsstruktur und der Berufungsordnung der Hochschule.

Die Akkreditierung ist entsprechend mit Auflagen zur Grund- und Berufungsordnung sowie zum Personal und zur Bibliotheksausstattung verbunden.

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