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Gründung und Geschichte

Der Wissenschaftsrat wurde am 5. September 1957 von Bund und Ländern gegründet; er ist das älteste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Europa. Mit den Worten des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, anlässlich der Unterzeichnung des Verwaltungsabkommens über die Errichtung eines Wissenschaftsrates wurde eine Einrichtung geschaffen, die erstmals einen Gesamtüberblick über die wissenschaftliche Arbeit in der Bundesrepublik geben und den Regierungen von Bund und Ländern Vorschläge für die Förderung der Wissenschaft unterbreiten soll. Für die Gründung eines Wissenschaftsrates hatten sich seit Mitte der 50er Jahre führende Wissenschaftler und Politiker eingesetzt, so der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Gerhard Hess, und Bundespräsident Theodor Heuss, der Wissenschaftler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den Wissenschaftsrat berief und die konstituierende Sitzung am 6. Februar 1958 leitete.

Rückblickend können seit Ende der 1950er Jahre mindestens drei Phasen der wissenschafts-politischen Entwicklung unterschieden werden, die der Wissenschaftsrat wesentlich mitgeprägt hat:

_In den 60er und 70er Jahren stand zunächst der Ausbau des Wissenschafts-, insbesondere des Hochschulsystems im Vordergrund.

_Es folgte eine Phase, die unter dem Vorzeichen wissenschafts- und hochschulpolitischer Reformen stand - bei einer gleichzeitigen Verminderung des Mittelzuflusses.

_In der Phase der deutschen Einigung legte der Wissenschaftsrat die Basis für den Aufbau einer leistungsfähigen Wissenschaftslandschaft in den neuen Ländern. Er begutachtete die Mehrzahl der außeruniversitären Einrichtungen der DDR und erarbeitete umfangreiche Empfehlungen zur künftigen Struktur der Hochschullandschaft in den neuen Ländern.

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Bedeutung von Forschung, Technologie und wissenschaft-licher Ausbildung auch aus volkswirtschaftlicher, industrie- und beschäftigungspolitischer Sicht unbestritten. Insgesamt hat sich in den letzten vier Jahrzehnten die Anzahl der Studierenden an deutschen Hochschulen verachtfacht, komplementär dazu wuchs die Zahl der Professuren. Zusätzlich entwickelte sich ein differenzierter Sektor mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zugleich sieht sich aber die Wissenschaft mit einer Reihe von Forderungen konfrontiert, und zwar nach:

_Steigerung der Effizienz von Forschung und Lehre (bei stagnierenden Mitteln), nicht zuletzt durch nachhaltige Reform der institutionellen Strukturen;

_Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit vor dem Hintergrund einer Globalisierung der Wissenserzeugung und des Wissenstransfers;

_Optimierung der Innovationsfähigkeit des Wissenschaftssystems durch Verbesserung des Zusammenwirkens von öffentlich finanzierter Forschung und Wirtschaftsunternehmen und Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit.

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