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Organisation und Arbeitsweise

Der Wissenschaftsrat ist ein wichtiges Instrument des kooperativen Föderalismus zur Förderung der Wissenschaft in Deutschland. In ihm wirken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Repräsentanten des öffentlichen Lebens gleichberechtigt mit den Vertretern von Bund und Ländern zusammen. Sie stehen in einem kontinuierlichen Dialog zu den zentralen Fragen des deutschen Wissenschaftssystems. Damit übernimmt der Wissenschaftsrat eine doppelte Vermittlungsfunktion, nämlich zwischen Wissenschaft und Politik einerseits sowie - entsprechend der föderalen Struktur der Bundesrepublik - zwischen Bund und Ländern andererseits. 

Träger des Wissenschaftsrates sind die Regierungen des Bundes und der sechzehn Länder. Das Gremium besteht aus zwei Kommissionen, der Wissenschaftlichen Kommission und der Verwaltungskommission, die in der Vollversammlung zusammentreten und dort gemeinsame Beschlüsse - insbesondere zur Verabschiedung von Empfehlungen und Stellungnahmen - fassen.

Die Wissenschaftliche Kommission hat 32 Mitglieder. Sie werden vom Bundespräsidenten berufen, und zwar 24 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Hochschulrektoren-konferenz (HRK,) der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) sowie acht Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf gemeinsamen Vorschlag der Bundesregierung und der Landesregierungen. Die in den Wissenschaftsrat berufenen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen weder Interessenvertreter eines Faches noch einer bestimmten Institution oder Organisation sein. Es wird von ihnen erwartet, dass sie wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz und Erfahrung verbinden.

Die Verwaltungskommission besteht aus 22 Mitgliedern, wobei die Vertreter der sechzehn Länder jeweils eine Stimme und die sechs Vertreter des Bundes sechzehn Stimmen führen. Die Vollversammlung hat somit 54 Mitglieder, die zusammen 64 Stimmen führen. Die Beschlüsse des Wissenschaftsrates werden in der Vollversammlung gefasst und müssen von einer Zweidrittel-mehrheit getragen werden; dies fördert die Suche nach konsensfähigen Lösungen.

An der Spitze des Wissenschaftsrates steht der/die Vorsitzende; er/sie wird jeweils für ein Jahr gewählt und kann, solange er/sie Mitglied des Wissenschaftsrates ist, auch wieder gewählt werden. Der/die Vorsitzende vertritt den Wissenschaftsrat nach außen.

Die Vollversammlung beschließt jährlich das Arbeitsprogramm. Zur Bearbeitung der einzelnen Vorhaben werden Ausschüsse und Arbeitsgruppen eingesetzt, denen Mitglieder der beiden Kommissionen angehören. In den - in der Regel durch externe Sachverständige aus dem In- und Ausland ergänzten - Ausschüssen und Arbeitsgruppen werden die Vorlagen erarbeitet, die dann nach vorheriger Beratung und Beschlussfassung in der Wissenschaftlichen Kommission und in der Verwaltungskommission in der Vollversammlung des Wissenschaftsrates verabschiedet werden. Kommissionen und Vollversammlung treten in der Regel viermal jährlich zusammen.

Die Empfehlungen und Stellungnahmen des Wissenschaftsrates werden veröffentlicht und können über die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates bezogen werden. Empfehlungen und Stellungnahmen neueren Datums (in der Regel seit 1998) sind auch in der Datenbank als Volltext veröffentlicht und können abgerufen werden.

Die Vollversammlung, die beiden Kommissionen sowie Ausschüsse und Arbeitsgruppen werden von der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates mit rund 80 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unterstützt. Sie wird vom Generalsekretär des Wissenschaftsrates geleitet.
Sitz des Wissenschaftsrates ist Berlin. Die Geschäftsstelle befindet sich in Köln:

Brohler Straße 11
D-50968 Köln
Telefon: +49 (0)221 3776-0
Telefax: +49 (0)221 38 84 40
post(at)wissenschaftsrat.de
www.wissenschaftsrat.de

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