Wissenschaftsrat

Forschungsinfrastrukturen

Verbunden mit der Zielsetzung, bestmögliche Voraussetzungen für international konkurrenzfähige Forschung zu schaffen, erhielten Forschungsinfrastrukturen seit Anfang der 2000er Jahre eine wachsende Bedeutung im Wissenschaftssystem.

2001 wurde der Wissenschaftsrat erstmalig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um eine vergleichende Bewertung von neun Großgeräten für die naturwissenschaftliche Grundlagenforschung gebeten. Sie beinhaltete grundsätzliche Aussagen zur künftigen Bedeutung und Finanzierung. Der damalige Hinweis, dass die Mehrzahl der Großgeräte nicht mehr im nationalen, sondern künftig im europäischen und internationalen Kontext realisierbar ist, war ausschlaggebend für die weiteren förderpolitischen Überlegungen.

Seitdem hat der Wissenschaftsrat zweimal (2011 und 2015) auf Bitten des BMBF eine wissenschaftliche Bewertung großer Forschungsinfrastrukturen veranlasst; für die selbstständige Durchführung wurde ein Ausschuss eingesetzt und mandatiert, der derzeit ruht. Ziel der Bewertung ist es, dem BMBF eine wissenschaftliche Entscheidungsgrundlage für eine sogenannte „Nationale Roadmap“ für große Forschungsinfrastrukturen und deren Realisierung im europäischen Kontext zu geben.

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