Wissenschaftsrat

Außeruniversitäre Forschung

Im Rahmen seiner Tätigkeit hat sich der Wissenschaftsrat auch immer wieder mit einzelnen institutionellen Teilbereichen des Forschungssystems befasst, so auch mit der außeruniversitär stattfindenden Forschung. Er hat sich dabei bislang im Wesentlichen auf die gemeinsam von Bund und Ländern (nach Art. 91b GG) finanzierten Forschungseinrichtungen konzentriert.

Sein Hauptaugenmerk lag auf den Einrichtungen der „Großforschung“ (Helmholtz-Gemeinschaft) und den „Bund-Länder-Instituten“ (Leibniz-Gemeinschaft). Beide Wissenschaftsorganisationen haben mit Blick auf Gründungsgeschichte, Entwicklung und wissenschaftspolitische Steuerung bislang den größten Handlungs- und Beratungsbedarf erzeugt. So legte der Wissenschaftsrat 2000 und 2001 Systemevaluationen zur Blauen Liste (dem Vorgänger der Leibniz-Institute) und zur Helmholtz-Gemeinschaft vor. Mit ihren relativ homogenen Forschungsprofilen in der Grundlagen- bzw. der angewandten Forschung, aber auch unter Struktur- und Qualitätsaspekten erfuhren Max-Planck-Gesellschaft und Fraunhofer-Gesellschaft bislang keine vergleichbare Problematisierung.

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