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Forschungsinfrastrukturen

Bewertung von umfangreichen Forschungsinfrastrukturvorhaben zur Aufnahme auf eine Nationale Roadmap

Umfangreiche Forschungsinfrastrukturen sind neben den Forschenden und den Institutionen eine weitere unabdingbare Voraussetzung für ein leistungsfähiges Wissenschaftssystem. Vielfach ist die Wissenschaft auf den Einsatz von umfangreichen Forschungsinfrastrukturen angewiesen, um wissenschaftlich anspruchsvolle Fragestellungen bearbeiten und international anschlussfähige Spitzenforschung betreiben zu können. Forschungsinfrastrukturen sind in allen Disziplinen in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung unverzichtbar geworden.

In den letzten Jahren sind die Investitions- und Betriebskosten der Forschungsinfrastrukturen bei gleichzeitig knapper werdenden Budgets der öffentlichen Haushalte in erheblichem Maße gestiegen. Damit wächst forschungs- und finanzpolitisch die Notwendigkeit, im nationalen und im europäischen Forschungsraum Entscheidungen über Investition, Betrieb und Nutzung umfangreicher Forschungsinfrastrukturen zu treffen.

Auf europäischer Ebene hat vor mehr als zehn Jahren das European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) einen solchen Abstimmungsprozess initiiert, die Erarbeitung von Forschungsinfrastruktur-Roadmaps begonnen und damit vergleichbare Prozesse in den einzelnen europäischen Ländern angestoßen. Zur Unterstützung des ESFRI-Prozesses sind bereits von der Mehrzahl der europäischen Länder nationale Roadmaps erstellt worden.

Der Wissenschaftsrat hat auf Bitte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zwischen 2011 und 2013 ein Verfahren zur wissenschaftsgeleiteten Bewertung umfangreicher Forschungsinfrastrukturvorhaben für eine Nationale Roadmap entwickelt und in einem Pilotverfahren erfolgreich erprobt. Der 2013 veröffentlichte Bewertungsbericht der Pilotphase befindet sich hier. Die Ergebnisse sind in die Roadmap für Forschungsinfrastrukturen eingeflossen, die zeitgleich veröffentlicht wurde (s. „Roadmap für Forschungsinfrastrukturen. Pilotprojekt des BMBF"). 

Im Januar 2015 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Wissenschaftsrat gebeten, das wissenschaftsgeleitete Bewertungsverfahren zu etablieren. Der Wissenschaftsrat hat daraufhin die „Bewertung umfangreicher Forschungsinfrastrukturvorhaben für eine Nationale Roadmap“ im Jahr 2015 in sein Arbeitsprogramm aufgenommen, einen mandatierten Ausschuss eingesetzt und sein Bewertungsverfahren von 2016 bis 2017 durchgeführt. Parallel wurden alle Vorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch den Projektträger im DLR einer wirtschaftlichen Bewertung unterzogen. Die Ergebnisse beider Verfahren werden in der kommenden Legislaturperiode Grundlage für die Entscheidung der Bundesregierung über die Aufnahme in die Nationale Roadmap sein. Mit der Veröffentlichung der Nationalen Roadmap ist im Sommer 2018 zu rechnen.

Die Ergebnisse der wissenschaftsgeleiteten Bewertung sind im Bewertungsbericht dargestellt.

Weitere Informationen zum Nationalen Roadmap-Prozess finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Informationen zum wissenschaftsgeleiteten Bewertungsverfahren erhalten Sie hier.

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