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Medizin

Die Entwicklung der Universitätsmedizin in den Bundesländern genau zu verfolgen, gehört zu den traditionellen Aufgaben des Wissenschaftsrats. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig universitätsmedizinische Standorte begutachtet und Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung veröffentlicht. Damit erhalten die Bundesländer, aber auch die jeweils untersuchten Einrichtungen selbst wichtige Orientierungspunkte dafür, wie sie sich im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Krankenversorgung effizienter ausrichten können. Wissenschaftliche Ausrichtung, Struktur, bauliche Voraussetzungen, Aufbau und Struktur der Lehre sowie Ressourcen der Universitätsmedizin sind konkreter Gegenstand der Beratung.

Zum Leitfaden der Evaluation universitätsmedizinischer Einrichtungen

Die Analysen und Empfehlungen des Wissenschaftsrates haben zudem die Weiterentwicklung der Medizin an der Schnittstelle zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem zum Gegenstand. So befasst er sich mit den hochschulischen Qualifikationen der Gesundheitsberufe, mit der Weiterentwicklung des Medizinstudiums, den Perspektiven der Universitätsmedizin und mit außeruniversitärer medizinischer Forschung (Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung).

Im Oktober 2018 hat der Wissenschaftsrat die Empfehlungen zu Klinischen Studien verabschiedet.

Das vorliegende Arbeitsprogramm des Wissenschaftsrates gilt für die zweite Hälfte
des Jahres 2018. Der Wissenschaftsrat hat es am 6. Juli 2018 verabschiedet.

Ansprechpartnerin:
Frau Dr. Beatrix Schwörer
schwoerer(at)wissenschaftsrat.de
Telefon +49 (0)221 3776-266

Ausschuss Medizin  
Vorsitz: Herr Professor Dr. Michael Roden
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Insa Großkraumbach

Der Medizinausschuss berät als einziger querschnittsbezogener Ausschuss des Wissenschaftsrates Bund und Länder in allen Fragen des Ausbaus, der Forschung und Lehre, der Krankenversorgung sowie bei juristischen und strukturellen Problemen der Universitätsmedizin. Die Universitätsmedizin muss auf allen medizinischen Fachgebieten in enger Verflechtung von Forschung und Entwicklung, ärztlicher Aus- und Weiterbildung, maximaler Krankenversorgung und diagnostischem und therapeutischem Wissenstransfer höchste, auch international wettbewerbsfähige Leistungen erbringen. Mit ihren von hoher Eigendynamik geprägten komplexen Strukturen steht sie dabei vor der beständigen Herausforderung, wissenschaftliche Leistungen mit den ökonomischen Bedingungen eines wettbewerblich agierenden Krankenhausmarktes zu vereinbaren.  

Die Analysen und Empfehlungen des Ausschusses Medizin gelten darüber hinaus auch der Weiterentwicklung der Medizin an der Schnittstelle zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem. So befasst er sich mit den hochschulischen Qualifikationen der Gesundheitsberufe, mit der Weiterentwicklung des Medizinstudiums, mit außeruniversitärer medizinischer Forschung sowie mit dem speziellen wechselseitigen Verhältnis von Forschung, Lehre und Krankenversorgung in diesen Bereichen.

Im Rahmen seiner Aufgaben erarbeitet er auch kurzfristig Positionspapiere zu aktuellen Entwicklungen und legt sie dem Wissenschaftsrat zur Verabschiedung vor; er schlägt dem Wissenschaftsrat nach Sondierung des Empfehlungspotentials neue Themen für sein Arbeitsprogramm vor. Sein Pendant sind in diesem Bereich die Ausschüsse Tertiäre Bildung und Forschung, mit denen er themenbezogen zusammenarbeitet. Darüber hinaus begutachtet der Medizinausschuss regelmäßig Standorte der Universitätsmedizin, gibt Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung und kooperiert mit dem Akkreditierungsausschuss bei der Begutachtung von Initiativen nichtstaatlicher Medizinerausbildung.

Begutachtung der Universitätsmedizin Nordrhein-Westfalen
Vorsitz: Herr Professor Dr. Ingo Autenrieth
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Franziska Galinski, Frau Dr. Judith Pfeiffer,
Frau Dr. Vita Roy

Mit Schreiben vom 30. November 2017 wurde der Wissenschaftsrat seitens der Nordrhein-Westfälischen Ministerin für Kultur und Wissenschaft um eine Begutachtung der Universitätsmedizin Nordrhein-Westfalen gebeten.

Angesichts der aktuellen Herausforderungen in der Hochschulmedizin ist es das Ziel der Begutachtung, basierend auf einer Analyse der Einzelstandorte und einer Bestandsaufnahme der Leistungsfähigkeit in Forschung, Lehre und Krankenversorgung eine Gesamtschau der Universitätsmedizin in Nordrhein-Westfalen vorzunehmen und aus einer übergreifenden Perspektive Hinweise für eine weitere Stärkung und Profilierung sowie Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Universitätsmedizin in Nordrhein-Westfalen zu geben. Im Fokus der Begutachtung stehen die Forschungsschwerpunkte (nicht einzelne Fächer) einschließlich ihrer Vernetzung innerhalb und außerhalb der Hochschulmedizin, angesichts der anstehenden Novellierungen der medizinischen und zahnmedizinischen Approbationsordnung außerdem die Entwicklung moderner Lehrkonzepte, die Herausforderungen durch eine zunehmende Digitalisierung in Forschung und Lehre, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Translation, die Bedeutung der universitätsmedizinischen Krankenversorgung für Lehre und Forschung, die lnfrastrukturausstattung (Großgeräte, Gebäude, IT-Ausstattung) sowie die Governance zwischen dem Land, den Universitäten und den Universitätskliniken im Rahmen des bestehenden Kooperationsmodells sowie die Finanzierung der Universitätsmedizin, einschließlich der Mittelallokation. Einzelne Standorte sollen dabei nicht zur Disposition gestellt oder zur Finanzierung anderer Standorte herangezogen werden.

Die Landesregierung möchte in den nächsten Jahren die Einrichtung einer neuen Medizinischen Fakultät Ostwestfalen-Lippe sowie ein Modellvorhaben „Medizin neu denken“ der Universitäten Siegen und Bonn umsetzen. Die Konzepte für diese beiden Maßnahmen, bei denen die Allgemeinmedizin eine besondere Bedeutung haben soll und die langfristig auch die ärztliche Versorgung auf dem Land verbessern sollen, sollen zusätzlich zu den bestehenden acht universitätsmedizinischen Standorten in die Begutachtung einbezogen werden.

Der Wissenschaftsrat bittet den Ausschuss Medizin, Bewertungsgruppen einzusetzen, die die Bewertungsberichte erarbeiten werden. Eine Vorlage der übergreifenden Stellungnahme im Wissenschaftsrat ist für Oktober 2019 vorgesehen.

Evaluation der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) | Arbeitsgruppe
Vorsitz: Herr Professor Dr. Michael Roden
Betreuung in der Geschäftsstelle: Frau Dr. Elke Lütkemeier

Mit Schreiben vom 20.12.2017 wurde der Wissenschaftsrat seitens des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur um eine Evaluation der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) gebeten.

Im November 2010 hat der Wissenschaftsrat bereits zur Gründung der Universitätsmedizin an der Universität Oldenburg nach dem Konzept einer „European Medical School Oldenburg-Groningen“ Stellung genommen. Kennzeichnend für das Konzept sind insbesondere die internationale Kooperation mit der Rijksuniversiteit Groningen sowie die Kooperation mit bereits bestehenden Lehrkrankenhäusern in Oldenburg. Zum WS 2012/13 wurde der Studienbetrieb im Modellstudiengang Humanmedizin aufgenommen.

Das Niedersächsische Hochschulgesetz sieht vor, dass Forschung und Lehre der Medizinischen Fakultät der Universität Oldenburg zum 1. Oktober 2019 durch den Wissenschaftsrat evaluiert werden. Die Landesregierung soll das Ergebnis der Evaluation dem Landtag mit einer Stellungnahme zur weiteren Entwicklung des Studiengangs Humanmedizin an der Universität Oldenburg unter Berücksichtigung der Ausbildungskapazität bis zum 30. Juni 2020 vorlegen.

Der Wissenschaftsrat bittet entsprechend den Ausschuss Medizin, eine Bewertungsgruppe einzusetzen, die im Herbst 2018 Ortsbesuche durchführen und einen Bewertungsbericht erarbeiten wird. Die Stellungnahme des Ausschusses soll spätestens im Juli 2019 dem Wissenschaftsrat vorgelegt werden.

Landesstrukturbegutachtungen - Leistungen und Effekte

Gemeinsam mit der Abteilung Hochschulinvestitionen und Akkreditierung wird die Arbeitsgruppe "Landesstrukturbegutachtungen - Leistungen und Effekte" betreut.

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