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Pressemitteilungen

NUMMER 14 vom 02. Mai 2017

Das Hanse-Wissenschaftskolleg – Leuchtturm im Nordwesten | Wissenschaftsrat empfiehlt weitere Stärkung der Kollegstrukturen im Rahmen des Kooperationsmodells mit den Universitäten Bremen und Oldenburg

Das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK), Delmenhorst, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem international anerkannten Institute for Advanced Studies (IAS) mit eigenständigem Fellow- und Tagungsprogramm entwickelt. Es fördert zugleich mit großem Erfolg die Kooperation und strategische Weiterentwicklung der Universitäten Bremen und Oldenburg. Fellowships und Tagungen werden im HWK in den Schwerpunktbereichen „Brain“, „Earth“, „Society“ und „Energy“ organisiert, die an strategische Forschungs­­schwerpunkte der beiden Universitäten angelehnt sind. In der Summe bescheinigt der Wissenschaftsrat dem HWK, als Katalysator und „Denkraum“ im Nordwesten wertvolle Beiträge zur Stärkung der universitären Forschungsschwerpunkte und zur Initiierung von Forschungsgruppen und Verbundvorhaben geleistet zu haben. Auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region profitieren von der Präsenz und internationalen Anziehungskraft des HWK.

Mit einer Vielzahl von Fellowships, flexiblen Aufenthaltsdauern und der Möglichkeit, Forschungsinfrastrukturen bei Kooperationspartnern an den Universitäten in Bremen und Oldenburg zu nutzen, ist das HWK insbesondere für Natur- und Technikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler außerordentlich attraktiv. Die seit 2008 vollzogene interdisziplinäre Öffnung der Schwerpunktbereiche sowie die Ergänzung des HWK-Portfolios um Fellows aus dem künstlerischen und schriftstellerischen Bereich hat der Wissenschaftsrat nachdrücklich begrüßt. Er empfiehlt dem HWK und seinen Stiftern, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen, die Schwerpunkte zu interdisziplinären Plattformen auszubauen und durch themenbezogene Calls for Fellows die programmatische Eigenständigkeit auszubauen. Zugleich sollte durch die gezielte Förderung gemeinsamer Diskussionen und Vorhaben der Fellows sowie die Einrichtung längerfristiger Fellowships und deren Flankierung durch Gastprofessuren an den Universitäten die Kollegeigenschaften des HWK weiter gefestigt werden. Hierzu sollte auch die Einführung eines Alumni-Programms einen wichtigen Beitrag leisten.

Das HWK hat seit 2013 durch ein Postdoc-Fellow-Programm für Angehörige der Universitäten Bremen und Oldenburg sowie durch die Unterstützung dortiger Forschungsgruppen seine Kooperation mit den Universitäten nochmals weiter ausgebaut. Der Wissenschaftsrat bewertet dies positiv, sofern damit weiterhin Stärken der Universitäten unterstützt werden können und die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt wird. Er macht darauf aufmerksam, dass zusätzliche Leistungen auch einen zumindest moderaten Aufwuchs bei den jährlichen Zuwendungen der Stifterländer nötig machen.

„Unsere Empfehlungen zielen darauf, die Kollegeigenschaften des HWK zu vertiefen; ihre Umsetzung würde die Anziehungskraft des Kollegs für international ausgewiesene Fellows und damit die wissenschaftliche Attraktivität der gesamten Nordwest-Region weiter stärken“, fasst die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professorin Martina Brockmeier, die Ergebnisse der Evaluierung des HWK zusammen.

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