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Pressemitteilungen

NUMMER 21 vom 17. Juli 2017

Universitätsmedizin Mainz auf gutem Weg | Insgesamt positive Entwicklung, Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung notwendig

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich im Integrationsmodell, das 2009 mit dem Universitätsmedizingesetz (UMG) eingeführt wurde, sowohl in Forschung und Lehre als auch ökonomisch gut entwickelt. Dazu haben vor allem die von diesem Gesetz etablierten Rahmenbedingungen und die zielgerichtete Interaktion der Organe der Universitätsmedizin am Standort beigetragen. Die Ausgestaltung des Integrationsmodells – in dem Fakultät und Klinikum in einer gemeinsamen Rechtspersönlichkeit und mit gemeinsamer Leitungsstruktur zusammengeführt sind –  wird insgesamt positiv bewertet. Mit Blick auf die Leitungsstrukturen empfiehlt der Wissenschaftsrat, den Aufsichtsrat von zwölf auf zehn Mitglieder zu verkleinern und die Rolle des Pflegevorstands zu stärken.

Drei Forschungsschwerpunkte – Immuntherapie, Translationale Neurowissenschaften, Translationale Vaskuläre Biologie sowie der Potenzialbereich BiomaTiCS – wurden in den letzten Jahren erfolgreich weiterentwickelt. „Die positive Entwicklung in der Forschung zeigt sich insbesondere in den um ein Drittel erhöhten Drittmitteleinwerbungen, der Etablierung einer Standortmitgliedschaft in zwei Zentren für Gesundheitsforschung, in der Einrichtung eines Helmholtz-Instituts (HI-TRON), der Einwerbung mehrerer Verbundförderinstrumente sowie von zwei Forschungsbauten“, fasst die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professorin Martina Brockmeier, die Erfolge zusammen. Künftig sollten die Translationale Forschung, das heißt der Transfer von Forschungsergebnissen aus dem Labor in die breite medizinische Forschung, und Klinische Studien (Investigator Initiated Trials) noch stärker gefördert und die Verbindung zwischen den Forschungsschwerpunkten und der Krankenversorgung gestärkt werden.

Die wirtschaftliche Entwicklung konnte konsolidiert und das Jahresdefizit deutlich reduziert werden. Eine weitere Verbesserung der Wirtschaftlichkeit am Standort Mainz hängt auch ganz wesentlich von den Infrastrukturen ab. Bei der Forschungs- und IT-Infrastruktur sieht der Wissenschaftsrat neben dem baulichen Sanierungsbedarf noch großes Potenzial in der Digitalisierung, der Optimierung der IT-Prozesse, der Standardisierung im klinischen Bereich und der IT-Sicherheit. Es wird daher empfohlen, die Umsetzung der Bau-Masterplanung zu beschleunigen und ein integriertes IT-Konzept zu entwickeln. Zudem sollte die geplante Übernahme des Diakoniekrankenhauses in Ingelheim aktiv gesteuert und zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit wie zur Profilschärfung genutzt werden.

Die finanziellen Anstrengungen des Landes, die Universitätsmedizin zu unterstützen, werden begrüßt. Es wird allerdings dringend empfohlen, die mittelfristige finanzielle Planungssicherheit durch Ziel- und Leistungsvereinbarungen zu erhöhen und mehr Mittel für Investitionen, Digitalisierung in Lehre und Krankenversorgung, IT-Sicherheit, und für die Verstetigung der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz über das Jahr 2018 hinaus bereitzustellen. Des Weiteren sollte das Land eine Übernahme der Bestandsschulden der Universitätsmedizin prüfen.

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