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Pressemitteilungen

NUMMER 26 vom 23. Oktober 2017

Bessere Forschungsbedingungen für Bundeswehrinstitut erforderlich

Ungünstige Rahmenbedingungen schränken die wichtigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ein, die das Wehrwissenschaftliche Institut für Schutztechnologien – ABC-Schutz (WIS) in Munster zum Schutz von Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten durchführen soll. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme. Er spricht sich daher für die Einleitung eines strategischen Prozesses aus, der zu einer Erhöhung des Forschungs- und Entwicklungsanteils führen soll. „Angesichts zunehmender Auslandseinsätze in weltweiten Krisenregionen müssen die Bundeswehrangehörigen bestmöglich vor der Wirkung atomarer, biologischer, chemischer und elektromagnetischer Waffen geschützt werden. Hierzu leistet das WIS bereits einen wertvollen Beitrag. Wichtig ist aber auch eine vorausschauende Forschung, die mögliche künftige Herausforderungen identifiziert und Lösungen dafür entwickelt. Diese Vorlaufforschung muss am WIS dringend ausgebaut werden“, so die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Martina Brockmeier.

Der Wissenschaftsrat empfiehlt dem WIS daher, die Freiräume für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu erhöhen und forschungsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll das WIS ein Teil seiner Routineaufgaben im Prüfbereich an externe Dienstleister abgeben und über Drittmitteleinwerbungen zusätzliche Forschungskapazitäten schaffen. Große Bedeutung misst der Wissenschaftsrat auch einer besseren Einbindung in das Wissenschaftssystem bei. Er empfiehlt dem WIS nachdrücklich, ein Anreizsystem zu entwickeln, um Forschungsergebnisse in angesehenen Fachzeitschriften zu veröffentlichen, mit eigenen Vorträgen auf Fachtagungen präsent zu sein und vor allem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für gemeinsame Forschungsprojekte zu gewinnen. Dabei sollte das WIS auch seine hervorragende Forschungsinfrastruktur für externe Kooperationspartner zugänglich machen. Außerdem spricht sich der Wissenschaftsrat dafür aus, Leitungspositionen des Instituts möglichst in gemeinsamer Berufung mit Hochschulen zu besetzen und vakante Stellen für wissenschaftliche Nachwuchskräfte zu nutzen, um auf diese Weise neue Impulse für die Forschung zu gewinnen. Dringenden Handlungsbedarf sieht der Wissenschaftsrat im Bereich der IT-Ausstattung, die nicht den Anforderungen einer Einrichtung mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben entspricht.

Das WIS hat die Aufgabe, mit Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie vielfältigen Dienstleistungen vor allem im Prüfbereich zu einer Ausrüstung von Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten beizutragen, die vor der Wirkung atomarer, biologischer, chemischer, nuklearer und elektromagnetischer Waffen schützt. Darüber hinaus entwickelt das WIS Verfahren zur Reinigung von Trinkwasser und zum Brandschutz und betreibt auf seinem gesamten Aufgabengebiet Politikberatung.

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