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Pressemitteilungen

NUMMER 10 vom 30. April 2018

Wissenschaftliche Leistungsfähigkeit überzeugend gestärkt | Wissenschaftsrat zieht eine insgesamt positive Bilanz der Ressortforschung für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Der Wissenschaftsrat sieht eine insgesamt positive Entwicklung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in den letzten zehn Jahren. „Die BAuA hat nach einer umfassenden Neuorganisation ihre wissenschaftliche Leistungsfähigkeit zielstrebig weiterentwickelt und gestärkt. Forschung und Entwicklung spielen heute eine wichtige Rolle im Aufgabenportfolio der Bundesanstalt“, erläutert die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Martina Brockmeier, das Ergebnis der vorliegenden Evaluation. Unterstützt wurde dieser Prozess auch durch die Einführung eines eigenen Foschungsprogramms mit mittel- und langfristigen Schwerpunktthemen. Um den Anforderungen einer umfassenden Gefährdungs- und Risikobeurteilung nachzukommen, sollte die BAuA die übergreifende Koordination und Kooperation in ihrem Haus aber weiter intensivieren. Beispielgebend hierfür ist der Sonderschwerpunkt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung“ der BAuA, bei dem die verschiedenen Fachbereiche überzeugend eingebunden wurden und so eine vielschichtige Perspektive ermöglicht haben.

Forschung und Entwicklung auf einem aktuellen wissenschaftlichen Stand sind maßgeblich für die sehr guten Dienst- und Beratungsleistungen der BAuA. Im Bereich der Chemikalienregulation ist die Bundesanstalt eine wichtige Impulsgeberin auf europäischer Ebene. „Ihre Vorreiterrolle sollte sie für eine verbindliche Implementierung hoher europäischer Standards nutzen“, unterstreicht Brockmeier. Der Wissenschaftsrat bescheinigt der BAuA außerdem eine herausragende und international sichtbare Expertise in der Bewertung von Stäuben und Nanomaterialien.

Im Bereich der Arbeitsmedizin hat die BAuA, wie auch andere Einrichtungen des Arbeitsschutzes, Schwierigkeiten, fachärztliches Personal zu gewinnen. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, sollte sie die Möglichkeiten einer entsprechenden Nachwuchsförderung und der Gestaltung attraktiver Rahmenbedingungen ausloten.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund ist zuständig für alle Fragen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie der menschengerechten Gestaltung der Arbeitswelt. Sie bearbeitet Themen von weitreichender gesundheitspolitischer Bedeutung beispielsweise zu Risiken von Bioziden oder Nanomaterialien und zur Gefährdung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz.

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