Wissenschaftsrat

Publikationen

Bei seinen Ergebnissen unterscheidet der Wissenschaftsrat zwischen drei Formaten: Stellungnahmen, Empfehlungen und Positionspapiere.

Bei seinen Ergebnissen unterscheidet der Wissenschaftsrat zwischen drei Formaten:

_ Stellungnahmen beziehen sich auf einzelne Institutionen oder Teile derselben bzw. Standorte und ordnen diese, auf einem Bewertungsverfahren aufsetzend, wissenschaftspolitisch ein. Typische Fälle von Stellungnahmen sind Institutionelle (Re-)Akkreditierungen, Evaluationen und Standortbegutachtungen in der Medizin. Das Standardverfahren für Stellungnahmen ist das sogenannte „zweistufige Verfahren", bei dem einer für den speziellen Fall eingesetzten Arbeitsgruppe und dem übergeordneten Ausschuss je unterschiedliche Funktionen zukommen: Die Arbeitsgruppe ist für die fachliche Bewertung zuständig (nicht veränderbarer Bewertungsbericht), der Ausschuss für die wissenschaftspolitische Einordnung (Stellungnahme), bei der neben der fachlichen Bewertung auch wissenschaftspolitische, systematisch-strukturelle Aspekte zum Tragen kommen können.

_ Empfehlungen (bisweilen auch als „Strukturpapiere" bezeichnet) sind Texte, die strukturelle Aspekte des Wissenschaftssystems (z. B. von Forschung und Lehre), bestimmte wissenschaftspolitische Themen (wie die Entwicklung und Qualitätssicherung des Hochschulsektors) oder übergreifende Aspekte des Wissenschaftssystems (Planung, Steuerung, Finanzierung) in den Blick nehmen. Sie gliedern sich in der Regel in eine Beschreibung des Status quo („Ausgangslage“), eine Analyse des Befunds sowie daraus resultierende Empfehlungen.

_ Positionspapiere wurden 2010 eingeführt, um unabhängig vom Arbeitsprogramm mit kurzen, zugespitzt formulierten Papieren in einem absehbaren Zeitraum auf aktuelle Themen und Entwicklungen reagieren zu können. In ihnen wird deshalb auch (anders als in den übrigen Publikationsformaten des Wissenschaftsrats) darauf verzichtet, umfangreiche empirische Informationen zeitaufwändig aufzuarbeiten und in den Text zu integrieren. Generell zeichnet sich das Format durch eine große prozedurale, thematische und formale Flexibilität aus.

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