Wissenschaftsrat

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Gesundheits(fach)berufe

Im Juli 2019 hat der Wissenschaftsrat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um den Umsetzungsstand der Empfehlungen von 2012 zu analysieren und darauf aufbauend Empfehlungen zur weiteren Entwicklung der Gesundheits(fach)berufe zu erarbeiten.

Logo der HQGplus Studie zu Hochschulischen Qualifikationen für das Gesundheitssystem – Update

Im Vorfeld der Beratungen der Arbeitsgruppe wurde die HQGplus-Studie zu Hochschulischen Qualifikationen für das Gesundheitssystem – Update durchgeführt und ihre Ergebnisse im Frühjahr 2022 veröffentlicht. Mit diesem Studienbericht knüpft die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats an andere quantitative Untersuchungen an, mit denen in unregelmäßiger Folge strukturelle Entwicklungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem kenntlich gemacht werden. 

Die in der HQGplus-Studie erhobenen quantitativen und qualitativen Daten zu der Entwicklung gesundheitsbezogener Studienangebote mit patienten‑ und klientennahem Qualifikationsziel, zu dem Ausbau der Forschung und der wissenschaftlichen Karrierewege sowie zu der beruflichen Einmündung der hochschulisch qualifizierten Gesundheitsfachpersonen zeigen die diesbezüglichen Entwicklungen in Deutschland auf.

Im Zentrum der Studie stehen die hochschulischen Qualifizierungswege für Hebammen, Pflege- und Therapieberufe mit Verantwortlichkeiten und unmittelbaren Tätigkeiten an Patientinnen und Patienten bzw. Klientinnen und Klienten. Die HQGplus-Studie setzt sich aus einer Hochschulbefragung sowie einer Befragung von Versorgungseinrichtungen (Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen) zusammen. Die quantitativen Erhebungen werden um qualitativ ausgerichtete Befragungen ergänzt. Experteninterviews gehen der Frage nach den Treibern und Barrieren wissenschaftlicher Disziplinbildung bzw. ‑entwicklung sowie nach den Gelingensbedingungen der Einführung bzw. Etablierung primärqualifizierender Studiengänge nach.

Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern von Versorgungseinrichtungen beleuchten wichtige Aspekte für den Einsatz von hochschulisch qualifizierten Gesundheitsfachpersonen in der patienten- bzw. klientennahen Versorgung.

Gefördert wurde die Studie von der Robert Bosch Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) führte die Befragungen im Auftrag des Wissenschaftsrats durch.


In der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats stehen Ihnen als Kontaktpersonen zur Verfügung
:

Dr. Beatrix Schwörer
Tel. +49 221-3776-266
schwoerer@wissenschaftsrat.de

Dr. Elke Lütkemeier
Tel. +49 221-3776-125
luetkemeier@wissenschaftsrat.de