Wissenschaftsrat

Exzellenzinitiative

Das Programm Exzellenzinitiative lief vom 18. Juli 2005 bis zum 31. Oktober 2017.
Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte, die im Rahmen der Exzellenzinitiative auf Basis der Exzellenzvereinbarung II gefördert wurden, erhielten auf Antrag ab dem 1. November 2017 eine auf höchstens 24 Monate begrenzte Überbrückungsfinanzierung.

Mit der Exzellenzinitiative verfolgten Bund und Länder das Ziel, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Spitzen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sichtbar zu machen. Im Sommer 2016 haben Bund und Länder das Nachfolgeprogramm beschlossen.

Die Exzellenzinitiative wurde gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat durchgeführt. Sie umfasste drei Förderlinien:

1 - Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
2 - Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung,
3 - Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung.

Der Wissenschaftsrat war für die dritte Förderlinie verantwortlich, die Deutsche Forschungsgemeinschaft für die erste und zweite Förderlinie. In drei Ausschreibungsrunden haben Bund und Länder insgesamt 4,6 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel werden zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom jeweiligen Sitzland der Exzellenzeinrichtungen getragen.

Informationen zum Programm Exzellenzstrategie finden sie hier.

Umsetzung der Projekte

Nach den Förderentscheidungen 2006, 2007 sowie 2012 implementierten die Universitäten ihre geförderten Projekte. Der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) waren für die Programmbegleitung zuständig. Sie betreuten und berieten die geförderten Universitäten, führten Zwischenbesuche durch und evaluierten die Umsetzung.

Exzellenzinitiative - und dann? Treffen der Exzellenzeinrichtungen 2014

Im Jahr 2014 haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat Vertreterinnen und Vertreter der geförderten Exzellenzcluster, Graduiertenschulen und Zukunftskonzepte eingeladen, um gemeinsam Zwischenbilanz zu ziehen und sich über Ergebnisse und Effekte der Exzellenzinitiative auszutauschen.

Auf der Basis der Berichte geförderter Universitäten und der Auswertung weiterer Unterlagen legten der Wissenschaftsrat und die DFG im Jahr 2008 sowie im Jahr 2015 der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) Programmberichte vor.

Bericht der Gemeinsamen Kommission zur Exzellenzinitiative an die GWK (2015)

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